Sportkreis Heidenheim e. V.
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Neues aus dem Sportkreis

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Vereine Sportfest Eislingen - vom 11.06.2019, 09:54
Matthias Willer

Sportfest Eislingen

Mit zahlreichen Bestleistungen kehrten Athleten der LG Brenztal vom landesoffenen Sportfest aus Eislingen zurück. Nahezu ideale Wetterbedingungen und meist Rückenwind nutzten vor allem die Sprinter und Hürdenläufer aus, um neue Bestzeiten zu erlaufen.

Bei den Schülern M15 zeigte Linus Benz, sonst eher auf der Mittelstrecke unterwegs, dass er auch mit den schnellsten Sprintern mithalten kann und gefiel mit Rang 2 über 100 m in 12,12 sec. Über 300 m gewann er in 41,85 sec.

Starke Vorstellungen zeigten auch alle Schülerinnen. So belegte Ayleen Gehrandt in der AK W12 zweimal Rang 2 über 75 m in 11,25 sec und über 60 m Hürden in 11,16 sec. Auch Marie-Luise Günther (W13) stellte zwei Bestleistungen auf mit 11,20 sec über die Hürden (4. Platz) und 11,31 sec über 75 m (9. Platz) nach 11,31 sec. Top hier Sofia Wolf, die als Siegerin über die 60 m Hürden nach 9,99 sec erstmals unter 10 sec blieb. Außerdem belegte sie Rang 2 über 75 m in 10,32 sec. In der W14 gewann Leonie Gehrandt in Bestzeit von 13,62 sec die 80 m Hürden in Bestzeit; als Zweite sprintete sie die 100 m in 13,89 sec. Hier kamen Johanna Beermünder als Fünfte und Esta Mete als Sechste auf 14,46 sec und 14,48 sec ins Ziel. Mete drückte danach ihre 300 m Bestzeit auf gute 47,79 sec, womit sie gewann. Beermünder lief über die Hürden 15,11 sec und wurde Sechste.

Gleich dreimal lief Kathrin Maurer bei der WU18 Bestzeit. Als Dritte kam sie über 100 m Hürden nach 16,54 sec ins Ziel; jeweils Fünfte wurde sie über 100 m (13,70 sec) und über 200 m (29,23 sec). Auch Anja Illenberger findet sich zwischen den 10 Hürden immer besser zurecht und belegte nach 17,95 sec Rang 5.

Alle 1500 m – Läufer der LG gefielen mit neuen Bestleistungen. So gewann Reto Haas die AK U18 nach 4:44,56 min gefolgt von Denis Hirsch als Zweitem in 4:51,93 min. Zweimal auf dem 3. Rang landeten Ciara Elsholtz bei der WU18 in 5:24,31 min und Maike Alt bei den Frauen in 5:11,18 min.

Sowohl Sascha Baß (4:24,04 min), als auch Antje Alt (5:00,15 min), beide ja für die LG Region Karlsruhe startend, gewannen ihre Läufe.

 

Bild links: in blau/gelb Sofia Wolf (W13) über die Hürden. Bild rechts: mit Nr. 283 Kathrin Maurer und Nr. 282 Anja Illenberger (beide WU18).

Vereine Leichtathletik-Meisterschaften - vom 04.06.2019, 17:53
Matthias Willer

Mona Meteos Romero bei BW-Meisterschaften am Start

Mona Mateos Romero von der LG Brenztal war einzige Vertreterin aus dem Kreis bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften über 300 m, die im Rahmen der Landesmeisterschaften in den Staffeln im Aalener MTV-Stadion ausgetragen wurden.

Die 15jährige Staufenerin, eigentlich sonst auf den längeren Strecken unterwegs, zeigte gegen starke Konkurrenz ein beherztes Rennen und belegte am Ende Rang 13 in 46,72 sec.

 

Foto rechts: Mona Mateos Romero von der LG Brenztal bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften über 300 m.

 

 

Württembergische Meisterschaften

Recht erfreulich war die Ausbeute der Athleten der LG Brenztal bei den Württembergischen Meisterschaften der U16 in Ludwigsburg. Herausragend dabei Jule Banzhaf, die erwartungsgemäß das Kugelstoßen gewann; dazu sicherte sie sich noch Bronze mit dem Diskus. Auch alle anderen Brenztäler zeigten sich auf den Punkt fit und steigerten oftmals ihre Bestleistungen erheblich.

Banzhaf machte es beim Kugelstoßen der W15 spannend! Erst im 5. Versuch drehte die Gerstetterin auf und erzielte die Siegesweite von famosen 12,37 m.  Erfreulich war auch ihr 3. Rang im Diskuswerfen. Die 1 kg Scheibe warf sie über 2 m weiter als ihre seitherige Bestleistung auf beachtliche 31,51 m. Um sage und schreibe 5 sec drückte Mona Mateos Romero ihre Bestzeit über 300 m Hürden auf starke 48,94 sec, was ihr neben dem 7. Platz auch noch die Quali-Norm für die Süddeutschen Meisterschaften bescherte.

Dasselbe gelang ihrer Trainingspartnerin Leila Jung in der Altersklasse W14 über 800 m. Obwohl sie auf der Zielgerade eingeklemmt war, drückte sie ihre Bestzeit um über 2 sec auf 2:32,44 min, womit sie Elfte wurde. Gleich zweimal qualifizierte sich Leonie Gehrandt für die Landesmeisterschaften, jeweils knapp verpasste sie die Finals. Über 100 m rannte sie trotz Gegenwind 13,99 sec; beim 80 m Hürdenlauf blies der Wind 1,7m/sec von Vorne und trotzdem wurde Gehrandt im Ziel in 13,84 sec mit neuer Bestzeit gestoppt.

Bei den Schülern M15 konnte sich Linus Benz über 800 m über eine neue Saisonbestleistung von 2:22,12 min freuen; was ihm in einem starken Teilnehmerfeld Rang 21 bescherte.

Erfreuliches gibt es von Pascal Sieburg aus der AK M14 zu berichten. Trotz starkem Gegenwind stand er im 80 m Hürdenfinale und belegte in neuer Bestzeit von 13,03 sec den 6. Platz. Über 100 m rannte er in seinem Vorlauf 13,13 sec.

Vereine hsb-Karateka - vom 03.06.2019, 08:32
Dr. Wolfgang Rau

Sechs neue Meistergraduierungen für hsb-Karateka

In der Sektion Karate des Heidenheimer Sportbundes gab es am letzten Samstag gleich sechsfachen Grund zur Freude. Bei einer zentralen Dan-Prüfung des Deutschen Karateverbandes (DKV) in Wolframs-Eschenbach haben sechs Karateka der hsb-Budoabteilung ihre Prüfungen zum jeweils höheren Meistergrad abgelegt und mit Bravour bestanden. Die Überprüfung des Leistungsstandes erfolgte durch eine mit Fritz Oblinger (8.Dan), Breitensportreferent im bayerischen Karatebund, Elmar Griesbauer (5.Dan), Lehrreferent im Deutschen Karateverband, Jürgen Kraus (5.Dan) sowie Dr. Wolfgang Rau (5.Dan) besetzte Prüfungskommission. Im Rahmen der anspruchsvollen, dreistündigen Prüfung, welche nach einem schweißtreibenden, fünfteiligen Karatelehrgang stattfand, waren unter anderem qualifizierte Kenntnisse und Fähigkeiten grundschulmäßig vorgetragener, karatespezifischer Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken sowie deren realitätsbezogene Anwendung in der Selbstverteidigung, im abgesprochenen Kampf und im freien Kampf unter Beweis zu stellen. Nach langer, intensiver Vorbereitungszeit war das hsb-Sextett bestens präpariert und konnte so sämtliche Prüfungsanforderungen mit großem Erfolg bestehen. Es graduierten sich Thomas Auerhammmer, Alexander Petersen, Evelyn Seifert und Levin Willfahrt jeweils zum 1.Dan (Meistergrad des Suchenden nach dem Weg), Athanasios Karapatzakis zum 2.Dan (Meistergrad des Schülers am Anfang des Weges) und Dieter Rößler zum 4.Dan (Meistergrad des technischen Experten). Die sechs größtenteils auch als Trainerinnen und Trainer tätigen Karatemeisterinnen und -meister bringen damit zum wiederholten Mal die hohe Qualifizierung der Karatelehrer im Heidenheimer Sportbund zum Ausdruck.

Prüfer Fritz Oblinger, Prüfer Dr. Wolfgang Rau, Thomas Auerhammer, Alexander Petersen, Evelyn Seifert, Levin Willfahrt, Dieter Rößler, Prüfer Elmar Griesbauer, Prüfer Jürgen Kraus (v.l.n.r)

Vereine hsb-Karateka - vom 03.06.2019, 08:32
Dr. Wolfgang Rau

"Das Wissen der alten Meister" mit Fritz Oblinger

Am 1. Juni hatte das Karate-Dojo Sochin in Wolframs-Eschenbach zu einem Lehrgang mit dem Breitensport- und Stilrichtungsreferenten des Bayerischen Karatebundes Fritz Oblinger, 8.Dan Karate, 6.Dan Kyusho-Jitsu, eingeladen. Über 50 Karateka aus Bayern sowie sechzehn Karateka aus dem Dojo des Heidenheimer Sportbundes nutzten die Gelegenheit zur Weiterbildung bei dem in der Kampfkunst erfahrenen und äußerst beliebten Großmeister.

Unter der Überschrift "Das Wissen der alten Meister" wurden in der Erwärmungsphase der ersten Trainingseinheit mehrere Formen aus dem chinesischen Qigong (Energiearbeit) vorgestellt und geübt. Im Rahmen der anschließenden Partnerübungen ließen sich dann die Verbindungen der Jahrtausende alten Übungen zum heutigen Karate erkennen.

In den folgenden drei Trainingseinheiten wurden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Techniken der Kata "Jion" sowie der Kata "Sochin" für die Selbstverteidigung mit dem Partner geübt. Zentrales Thema waren dabei stets der Blick auf das Kyusho-Jitsu (Kunst der Vitalpunkte), welches zentrale Erkenntnisse der Akupunktur für effektive Verteidigungsprinzipien nutzt. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Lockerheit der Schlagtechniken auf derartige Punkte gelegt, da mit maximaler Muskelkraft ausgeführte Techniken zwar entsprechende Verletzungen hervorrufen, aber hinsichtlich der Wirkung auf den energetischen Zustand (Schmerz, Gleichgewichtsstörungen, Kraftverlust, Verlust des Bewusstseins) eines Aggressors an den entsprechenden Körperpunkten völlig bedeutungslos sind.

In der fünften und letzten Trainingseinheit stand schließlich noch eine Vorbereitung auf die im Anschluss an den Lehrgang anberaumte Danprüfung auf dem Programm.

Fritz Oblinger bei der Demonstration eines Angriffs auf verschiedene Vitalpunkte

Vereine hsb-Turnen - vom 02.06.2019, 13:03
Jörg Schneider

Holzgerlinger Mini-Cup

Dreifacherfolg beim Holzgerlinger Mini-Cup

Am vergangenen Sonntag starteten drei hsb-Nachwuchsturnerinnen beim Holzgerlinger Mini-Cup,der Alterklasse 9-11 Jahre.

Julie Schlickenrieder hatte am Stargerät dem Balken einen Sturz, konnte aber Schwierigkeiten wie Salto rückwärts sicher zum Stand turnen. Für ihre Übung bekam sie 10,3 Pkt. Alle anderen Geräte turnte sie fehlerfrei. Am Boden erhielt sie 10,45 Pkt, am Sprung 10,3 und am Barren 8,8 Pkt. Mit 39,85 Gesamtpunkten holte sie sich den Sieg.

Ganz dicht dahinter belegte Nathalie Pohl mit 39,5 Pkt den zweiten Platz. Sie glänzte vor allem mit ihrer Balkenübung, in der sie eine Verbindung aus Bogengang rückwärts und direktem Absprung zum Menicelli zeigte. Hier holte sie mit 11,0 Pkt die höchste Wertung.

Mit dreimal der höchsten Wertung, am Boden (10,95 Pkt), am Sprung (10,7 Pkt und am Barren (8,9 Pkt) aber leider einer verturnten Balkenübung ((7,2 Pkt) belegte Nele Kräft mit 37,75 Pkt den dritten Platz.

Vereine Leichtathletik-Meeting Ellwangen - vom 28.05.2019, 11:58
Matthias Willer

Leichtathletik Meeting in Ellwangen

Wieder war das Sparkassenmeeting in Ellwangen für viele Athleten eine Reise wert. Auch wenn das Wetter nachmittags nicht immer mitspielte, sahen die zahlreichen Zuschauer zum Teil erstklassige Leistungen, auch von den Athleten der LG Brenztal und des HSB.

Bei seinem 1. Vierkampf kam der 12jährige Leon Woldenberg (LGB) mit 1179 Punkten auf Platz 8. Guter Zweiter in der AK M14 wurde der HSB’ler Fabian Thoma mit 1714 Punkten. Er sprintete dabei die 100m in 13,33 sec; sprang 4,58 m weit; sprang 1,44 m hoch und stieß die Kugel 7,36 m weit. Beachtliche Leistungen zeigten auch die Vierkämpferinnen. So belegte Ayleen Gehrandt (LGB) mit 1606 Punkten (11,37 sec über 75m/ 4,01 m/ 1,32 m/ 29 m Ball) einen erstklassigen 3. Platz bei den W12. Ihre 14jährige Schwester Leonie wiederholte ihre Punktzahl von den Regionalmeisterschaften und landete auf dem tollen 2. Rang mit 1804 Punkten (14,13 sec über 100m/ 4,50 m/ 1,36 m/ 8,79 m). Auf den guten Plätzen 6 bis 8 folgten Iris Domazet (HSB) mit 1599 Punkten, Esta Mete mit 1555 Punkten und Emely Tuchscherer (beide LGB) mit 1516 Punkten. Domazet (8,20 m) und Mete (7,74 m) hatten dabei ihre Stärken im Kugelstoßen, während Tuchscherer 1,32 m hoch sprang. Als 12. kam Laura Langhans (LGB) auf 1391 Punkte.

Bei den Einzelwettkämpfen am Nachmittag zeigte eine erkältete Mona Mateos Romero (LGB) Kämpferqualitäten und sicherte sich bei den W15 über 800 m nach 2:36,93 min den 3. Platz.

Erneut lief Malte Kolb (LGB) im Sog seines ehemaligen Vereinskameraden Sascha Baß (LG Region Karlsruhe) ein fantastisches Rennen über 1500 m. In neuer Bestzeit von 4:14,31 min gewann er bei den MU18; 9/10 sec fehlen jetzt noch zur Quali-Norm für die Deutschen. Baß kam ebenfalls in Bestzeit von 4:11,36 min als 3. bei den Männern ins Ziel; übrigens hieß der Sieger hier EM-Teilnehmer Marcel Fehr (SG Schorndorf). Der HSB’ler Philipp Zimmermann sprang Bestleistung im Weitsprung mit 5,12 m (6. Platz) und sprintete die 100 m als Achter in 13,16 sec. Bei den MU20 belegte Tobias Eberhardt (LGB), nach gerade überstandenem Abitur, nach 2:16,93 min den 5. Platz über 800 m.

In neuer Bestzeit von 17,94 sec erreichte Anja Illenberger das Ziel über 100 m Hürden als Zweite in der AK WU18. Ebenfalls Bestleistung erreichte die 4. des Dreispringens Kathrin Maurer mit 9,88 m. Die Dritte im Bunde, Ciara Elsholtz, gefiel nach einem couragierten 1500 m Rennen mit Bestzeit und Rang 2 in 5:26,58 min. Auch Lisa Schilk (alle LGB)  wollte da nicht nachstehen und lief in ihrem 800 m Rennen nach 2:55,61 min als Dritte zu einer neuen Bestzeit. Annika Arndt (LGB) zeigte bei der WU20 besonders im Kugelstoßen Fortschritte und stieß hier mit 7,01 m (3. Platz) so weit wie noch nie. Bei den Frauen wird Ronja Müller (HSB) im Sprint immer schneller. Als 12. kam sie in einem starken Teilnehmerfeld über 100 m in Bestzeit von 14,11 sec ins Ziel. Achte wurde sie noch über 200 m in 30,46 sec. Auch die beiden ehemaligen Brenztälerinnen Tanja Majer (1. in 2:21,38 min) und Leonie Weireter (3. in 2:30,73 min), jetzt für den SSV Ulm am Start, zeigten einen vielversprechenden Saisoneinstieg über 800 m.

Fotos: Ronja Müller (HSB) beim Sprint (links) und Kathrin Maurer (LGB) beim Dreisprung (oben rechts) erzielten Bestleistungen.

 

Vereine hsb-Karateka - vom 28.05.2019, 08:41
Dr. Wolfgang Rau

hsb-Karatekids räumen die Pokale ab

Karatekids aus Baden Württemberg trafen sich am Samstag 25. Mai in Laupheim zu einem gemeinsamen Kinderfördertraining. Auch 12 Kids aus der hsb-Karatesektion waren mit ihren Betreuern zu diesem Event angereist. Unter der Thematik "Fördern durch Fordern - Koordination von Kopf bis Fuß " hatte der Landesjugendreferent Helmut Spitznagel (7. Dan) ein abwechslungsreiches und motivierendes Trainingsprogramm zusammengestellt. Braingym, also Gehirnjogging, Überkreuzkoordination, karatespezifische Trainingsvarianten, Konzentration, Aufmerksamkeit und Disziplin, aber auch ein großer Spaßfaktor wurden in dem fünfteiligen, speziell auf das Kindertraining abgestimmten Lehrgang geboten. Zum Abschluss des Lehrgangs wurden die Karatekids mit herausragenden Techniken von Helmut Spitznagel mit Pokalen ausgezeichnet. Die hsb-Karatekids konnten dabei drei von fünf Pokalen für sich gewinnen.

Bild: Helmut Spitznagel mit hsb-Karatekids sowie Pokalen und Medaillen

Vereine hsb-Fechten - vom 28.05.2019, 08:36
Lis Rottler-Fautsch

Württemberg wird Deutscher Mannschaftsmeister

B‐Jugend deutsche Meisterschaften im Herrendegen in Heidenheim

Viel Action gab es am Wochenende auf dem Galgenberg. 132 Fechter kämpften im Jahrgang 2005 und 2006 um den deutschen Meistertitel und Südbaden durfte beide Goldmedaillen im Einzel mit nach Hause nehmen. Marvin Heuberger auf Offenburg setzte sich im jüngeren Jahrgang durch und Julius Ruppenthal aus Waldkirch beim Jahrgang 2005. Auch die hsbler konnten vorne mitmischen: Bei Matthew Bülau, Nummer 1 der deutschen Rangliste, fehlte nur wenig, um es auf das Treppchen zu schaffen. Nach einer souveränen Vorrunde und einem Freilos im 64er K.O. ebnete er sich gegen Philip Sigmund aus Tauberbischofsheim (10:6), Leopold Heusel aus Reutlingen (10:5) und gegen Samuel Hochwald aus Ditzingen (10:6) den Weg ins Finale des Besten 8. Hier stand er wieder Samuel Hochwald gegenüber, der sich über den Hoffnungslauf für das Finale qualifiziert hatte und Hochwald hatte aus seinen Fehlern der ersten Begegnung gelernt: Bülau verliert den Kampf um die Medaille 7:10 und erreicht somit im Endklassement Platz 5. Horant Kummer schaffte 3 Siege und 3 Niederlagen in der Vorrunde, setzte sich im 64er K.O. gegen Maximilian Fries aus Schnaidhain mit 10:5 durch, verlor aber sein Kampf im 32er K.O. gegen Samuel Hochwald 10:6, musste auch im Hoffnungslauf eine knappe Niederlage gegen Dennis Plischke aus Radebeul 9:10 hinnehmen und erreicht Platz 31.

„Matthew hat die ganze Saison sehr gut gefochten. Bei den deutschen Meisterschaften kommt es dann auf die Tagesform an und heute hat einfach zum Schluss der Kopf nicht ganz mitgespielt, trotzdem kann er zufrieden mit dem Ergebnis und mit seiner ganzen Saison sein.“, so das Fazit von Herrendegen Trainer Jannis Blank.

 

Bild links: Jubel bei Matthew Bülau nachdem er den entscheidenden Treffer zum Titel gesetzt hat.

Bild rechts: Horant Kummer setzt erfolgreich einen Fußtreffer gegen Ole Veltrup.

Ein starkes Auftreten zeigte der jüngere Jahrgang von Heidenheim. Gleich zwei Heidenheimer schafften es ins Finale der Besten 8. Tim Jurtschak zeigte schon in der Vorrunde sein Können mit 6 Siegen gegenüber keiner einzigen Niederlage und setzte sich im 32er K.O. 10:8 gegen Moritz Strassner durch. Im 16er K.O. verlor er äußerst knapp mit 9:10 gegen Daniel Cerefino aus Solingen, konnte sich aber im Hoffnungslauf gegen Tim Bingener vom Lüdenscheider TV 10:3 und Marc Pohl 10:1 vom OFC Bonn und gegen Florian Deißler aus Schweinfurt 10:3 durchsetzen. Im Kampf um eine Medaille kam es wieder zum spannenden Duell gegen Daniel Cerefino und beim 9:9 setzte Jurtschak auch einen Treffer, den die Obfrau aber als Bodentreffer wertete. Cerefino bekam nochmal die Chance, setzte dann den entscheidenden Treffer und konnte sich mit 10:9 für das Halbfinale qualifizieren. Joannes Schenkengel schaffte es auf direktem Wege ins Viertelfinale: mit 6 Siegen in der Vorrunde, gewan nach einem Freilos im 64er Tableau gegen Dario Knör aus Friedrichshafen 10:4, gegen Safouane Tachrifet aus Düsseldorf 10:3, und setzte sich im Achtelfinale 10:9 gegen Jonathan Prinz aus Solingen durch. Gegen Max Straub aus Saarbrücken war aber dann mit 7:10 Endstation, Schenkengel konnte sich aber mit Platz 8 über das beste Ergebnis dieser Saison freuen.

„Tim und Joannes haben sich heute vor dem Heimpublikum exzellent präsentiert und ich bin sehr zufrieden mit ihren Leistungen. Bitter ist nur, dass die Obfrau Tim den entscheidenden Treffer im Viertelfinale nicht gewertet hat. In meinen Augen war der Treffer auf dem Gegner drauf und kein Bodentreffer. Das hat ihn die Medaille gekostet.“ so Jannis Blank.

Am Sonntag waren die Heidenheimer deswegen besonders motiviert, bei den Mannschaftsmeisterschaften eine Medaille zu holen. Horant Kummer und Matthew Bülau gingen zusammen mit Samuel Hochwald und Marc Heuer aus Ditzingen für Württemberg 1 an den Start, Tim Jurtschak und Joannes Schenkengel traten mit Emilian Knapp aus Ditzingen und Nico Geckeler aus Reutlingen für Württemberg 2 an. Württemberg 1 setzte sich im 16er K.O. gegen Baden‐Nord mit 45:30 und im Viertelfinale gegen Westfalen 45:34. Auch Hessen ließ man im Halbfinale keine Chance und die Mannschaft gewann 45:36.

Im Finale stand man Nordrhein gegenüber mit den Fechtern Ole Veltrup aus Krefeld, Nick Morlang aus Lohausen, Jakob Stange vom Fechtzentrum Solingen und Rafael Schuhmacher aus Leverkusen. Nach einem starken Start konnte Württemberg eine 5 Treffer Führung erarbeiten, doch Nordrhein kämpfte sich von Gefecht zu Gefecht wieder heran. Matthew Bülau übernahm das letzte Gefecht beim Stand von 40:39 konnte sich mit risikofreudigen Treffern am Ende 45:43 durchsetzen.

 

Bild links: Die Siegermannschaft: Horant Kummer, Samuel Hochwald, Matthew Bülau und Marc Heuer.

Bild rechts: Leiter der Fechtabteilung vom HSB  Jan Peter Schenkengel überreicht Horant Kummer die Goldmedaille.

Auch die zweite Mannschaft zeigte Ehrgeiz und erkämpften sich Platz 5. Sie konnte in der Vorrunde 3 Siege einfahren, gewannen im 16er K.O. gegen Westfalen 2 mit 45:29 und unterlagen im Viertelfinale Hessen mit 29:45.

„In der Mannschaft hat heute jeder Fechter seine Aufgabe erfüllt und deswegen haben sie sich den Titel mehr als verdient. Und dass Württemberg 2 noch den fünften Platz erreicht und sich sogar vor Sachsen platziert, ist eine Topleistung“ so Blank.

Vereine 1.TC Heidenheim im SV Mergelstetten - vom 27.05.2019, 11:25
Sylvia Buttschardt

Jürgen und Birgit Buttkus erfolgreich bei „Hessen tanzt“

„Hessen tanzt“, das weltgrößte Armateur-Tanzsporttunier mit mehr als 7000 Teilnehmern findet alljährlich in Frankfurt am Main statt, wobei die Wettbewerbe simultan auf 12 Tanzflächen in der Eissporthalle und der Fabriksporthalle ausgetragen werden.

In diesem Rahmen wurde am 19.Mai 2019 mit den „WDSF Open“ ein Weltranglistenturnier der Senioren IIIS im Standardtanz durchgeführt.

Der Konkurrenz von 118 teilnehmenden Paaren stellten sich Jürgen und Birgit Buttkus vom 1.Tanzclub Heidenheim im SV Mergelstetten und überzeugten von Beginn an mit einer makellosen Vorrunde, gefolgt von einer gut getanzten 1.Qualifikationsrunde

Damit erreichte das SVM-Paar die 2.Qualifikationsrunde mit noch 49 Paaren, mußte sich dann aber am Ende mit Platz 31 zufriedengeben. Mit dieser Platzierung steht das Mergelstetter Tanzpaar jetzt aktuell auf Rang 63 der Deutschen Rangliste der Senioren III und auf Rang 42 bei den Senioren II.

 

Vereine Baden-Württembergische Seniorenmeisterschaften - vom 27.05.2019, 11:21
Achim Vogel

4 Medaillen für Tobias Bühner

Am vergangenen Wochenende fanden in Helmsheim die Baden‐Württembergischen Seniorenmeisterschaften statt. Dabei kamen die Kreisvertreter mit 9 Medaillen nach Hause.

In der Klasse M35 konnte Tobias Bühner vom hsb im Diskuswerfen seinen Titel mit 32,27 m erfolgreich verteidigen. Im Hammerwerfen konnte er sich zudem noch eine Vizemeisterschaft mit 33,01 m sichern. Zwei dritte Plätze konnte er sich noch im Kugelstoßen mit 11,54 m und im Speerwerfen mit 33,73 m sichern.

In der M40 gingen zwei Athleten von der LG Brenztal an den Start. Stefan Linder gelang hier ebenfalls die Titelverteidigung im Weitsprung. Hier wurde sein weitester Sprung mit 5,04 m gemessen. Davor konnte er sich noch den Vizetitel über die 100m in 13,34 s holen. Zwei

Bronzemedaillen konnte Achim Günther im Kugelstoßen und im Speerwurf gewinnen. Die Kugel stieß er auf 9,53 m, und im Speerwurf wurden 27,15 m für ihn gemessen.

Von der TSG Schnaitheim ging Michael Bechler in der Klasse M50 im Hammerwurf an den Start. Auch er konnte sich hier Edelmetall sichern. Mit 30,73 m erkämpfte er sich die Bronzemedaille.

 

Foto: Tobias Bühner beim Hammerwurf

Sportereignisse 3.Platz bei WM in Manchester - vom 24.05.2019, 18:06
Sarah Reichstein

WM-Bronze für Konstantinidis

Der 21-jährige Schnaitheimer Jordanis Konstantinidis drängte den amtierenden Olympiasieger und Weltmeister an den Rand eines Ko’s und wuchs über sich hinaus

Jordanis Konstantinidis (Bild) startete in der stark besetzten Gewichtsklasse der Herren -63 kg (Bantamgewicht) auf der Taekwondo Weltmeisterschaft in Manchester. Nach Siegen über Thandukukhanya Dkamini (ZWS), Nareup Thepsen (THA), Eldar Birimbay (KAZ) und Bernardo Pie (DOM) sicherte er sich den Einzug ins Halbfinale. Im Halbfinale stand der Schnaitheimer gegen den 23-jährigen Olympiasieger und Weltmeister Shuai Zhaou aus China, mit einer Körpergröße von 1,90 m auf der Matte. Der große Chinese erschien zumindest auf dem Papier übermächtig- Überraschend wuchs Konstantinidis über sich hinaus und gestaltete den Kampf auf Augenhöhe. Ab Runde 2 so richtig in Fahrt und verkürzte nach einem 0:8 Punkterückstand auf 5:8. Dies gelang mit einem gesprungenen rückwärtsgetreten Halbkreistritt (Pandae-dollyo-chagi) zum Kopf. Konstantinidis konnte nach und nach auf 8:9 Punkte verkürzen, musste jedoch leider noch einen Strafpunkt hinnehmen. Mit einem sensationellen Ergebnis von 8:10 endete die Begegnung. Fast wäre die absolute Sensation perfekt gewesen. Nach Einzug ins Finale siegte Zhaou gegen den Iran und holte den WM-Titel. Als einziger Sportler aus dem deutschen Team sicherte Konstantinidis eine Medaille, rückt dadurch in den engeren Personenkreis für die Olympiaauswahl.

Vereine hsb-Turnen - vom 23.05.2019, 10:20
Jörg Schneider

Landesfinale am 18.5. in Gärtringen

hsb- Nachwuchsturnerinnen holen drei Medaillen beim Landesfinale

Die jeweils vier besten Turnerinnen aus den Bezirksfinals gingen in Gärtringen an den Start um die Landessiegerin zu ermitteln.

Drei hsb-lerinnen hatten sich in der Altersklasse 8 für diesen Wettkampf qualifiziert. Die Mädchen starteten am Boden. Hier holte Laura Alfano mit 13,6 Pkt die höchste Wertung. Helin Cakmak erturnte sich 13,45 Pkt und Kira Eisermann 13,55 Pkt. Auch der Sprung verlief gut, die Mädchen zeigten den Pflichtsprung, einen Handstützüberschlag in Rückenlage auf eine 1m hohe Mattenlage. Auch am Reck holte Laura Alfano mit 13,8 Pkt wieder die höchste

Wertung. Am abschließenden Balken wurden die fehlerfreien Übungen von Helin Cakmak und Laura Alfano mit 13,0 und 12,4 Pkt bewertet. Kira Eisermann hatte kleine Fehler bei der Standwaage und der Drehung und erhielt 10,75 Pkt.

Mit einem Gesamtergebnis von 53,55 Pkt gab es einen Doppelsieg für Laura Alfano und Helin Cakmak beide holten sich die Goldmedaille und wurden Landessieger. Kira Eisermann belegte mit 50,3 Pkt Platz elf.

Ebenfalls aus Treppchen turnte sich in der Altersklasse 7 Lioba Nieß. Auch sie turnt einen fehlerfreien Wettkampf und holte sich mit 48,9 Pkt die Bronzemedaille.

In der Altersklasse 9 ging Lea Eng an den Start. Sie wurde mit 54,7 Pkt sechste. In diesem Wettkampf ging es ganz knapp einher. Von Platz eins zu Platz neun waren nicht einmal ein Punkt.

Das Bild ist privat gemacht und zeigt:

Stehend: Laura Alfano und Helin Cakmak

Unten: Lea Eng, Kira Eisermann und Lioba Nieß

Vereine hsb-Fechten - vom 22.05.2019, 15:28
Lis Rottler-Fautsch

Fautsch erreicht beim 7. Weltcup dieses Jahr zum 6. Mal die Top 64.
Mit 239 Fechterinnen war es in Dubai ein Teilnahmerekord bei einem Weltcup außerhalb Europas.
So war klar, dass es für die hsb‐Fechterinnen einen sehr anstrengenden ersten Wettkampftag werden wird, um sich für das Hauptfeld der Besten 64 qualifizieren zu können. Nadine Stahlberg kämpfte sie sich wegen einer Magenverstimmung mühsam mit 3 Siegen und 3 Niederlagen durch die Runde und musste im 256er K.O. eine 15:14 Niederlage gegen Yaping Wang aus China hinnehmen und erreicht in Endklassement Platz 161. Besser machte es Lis Fautsch: Nach einer 5:1 Vorrunde und einem Freilos im 256er K.O. stand sie der Italienerin Eleonore De Marchi gegenüber. Fautsch ging früh in Führung und konnte diese bis zum 15:11 Endstand auch verteidigen. Im Einzug ins Hauptfeld der Besten 64 stand sie der Polin Anna Mroszczak, Nummer 106 der Welt gegenüber. Auch hier fand Fautsch schnell ihren Rhythmus und konnte eine 8‐3 Führung herausarbeiten. Doch die Polin gab
nicht auf, schaffte es im letzten Drittel nochmal auf 12:11 den Anschluss zu finden. Fautsch bewahrte aber Ruhe und setzte in der Endphase die entscheidenden Treffer zum 15:13. Am zweiten Wettkampftag traf Fautsch auf Sera Song aus Korea (45 der Welt). Nach zwei ausgeglichenen Vierteln konnte Song eine Minute vor Schluss eine 12:10 Führung erarbeiten. Fautsch schaffte 20 Sekunden vor Schluss nochmals den Anschlusstreffer, doch Song konnte ihre Angriffe in den letzten Sekunden alle abwehren und sich 15:11 durchsetzen.
Damit erreicht Fautsch Platz 49 im Endklassement. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Wettkampftag. Es war nicht einfach, sich durch die Masse durchzukämpfen. Bei so einem großen Teilnehmerfeld zieht sich das Turnier und da muss man es schaffen die Konzentration aufrecht zu erhalten. Das ist mir recht gut gelungen. Gegen Song hat mir zum Schluss das nötige Glück gefehlt.
Klar hätte ich gerne das 32er Feld erreicht. Insgesamt muss ich aber sagen, kann ich zufrieden mit dem Verlauf dieser Saison sein.“ so das Resümee von Fautsch.
Shirin Vollrath aus Tauberbischofsheim, die beim hsb trainiert und eine Zweitmitgliedschaft besitzt, schaffte durch eine perfekte Vorrunde die Direktqualifikation für das Hauptfeld. Hier musste sie sich aber gegen die Russin Kristina Yasinskaya 15:8 geschlagen geben und belegt im Endklassement Platz 44.


Herrendegen beim Weltcup in Paris.
Im Herrendegen lieft der letzte Weltcup der Saison nicht so erfolgreich ab. Beim enormen Teilnehmerfeld von 380 Fechtern konnte Niklas Multerer 3 Siege in der Vorrunde erfechten, musste sich im 256er Feld gegen den Kuwaiter Abdulaziz Alshatti 15:11 geschlagen geben, was nur Platz 235 bedeutete. Stephan Rein konnte eine gute Vorrunde mit 5 Siegen und nur einer Niederlage
vorzeigen, musste sich aber im 128er Tableau gegen den Senegalesen, der früher mal für Frankreich startete, 15:8 geschlagen geben und sich mit Platz 98 begnügen. Auch in der Mannschaft konnte Stephan Rein mit seinen Teamkollegen Richard Schmidt, Nikolaus Bodoczi (beide Offenbach) und Lukas Bellmann (Leverkusen) nicht überzeugen. Sie verloren ihr Auftaktgefecht gegen Polen mit 38:35 belegten Platz 18 und lassen in Paris wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation liegen.

 

Für Lis Fautsch und Stephan Rein fangen jetzt die letzten Wochen der Vorbereitung auf die Heim‐ Europameisterschaften in Düsseldorf vom 16 bis 21 Juni an.

 

Bild links: Lis Fautsch in einem Vorrunden Gefecht        Bild rechts: Umarmung von Nadine Stahlberg an Lis Fautsch nach einem erfolgreichen ersten Wettkampftag. (Fotos aus Dubai von Marzi/ Team Bizzi FIE)

 

Alexandra Zittel wird deutsche Vizemeisterin
2‐mal Silber, 2‐mal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften der A‐Jugend
Nachdem Alexandra Zittel vor einer Woche sich den Titel des deutschen Meisters bei den Junioren sichern konnte, schlug sie am Wochenende bei den A‐Jugendlichen in Leverkusen erneut zu und krönte sich zum Vizemeister.
Mit einer makellosen Vorrunde stieg sie als Nummer 3 gesetzt ins K.O und konnte nach einem Freilos im 128er Tableau einen 11:5 Sieg gegen Laura Marshall vom TV Augsburg einfahren. Es folgten Siege gegen Klara Wirth zur Osten aus Warendorf 15:7, Jara Sophie Peterson von der Einheit Altenburg (15:10) und nach dem 15:12 Sieg gegen Anna Zens vom TV Hochwald Wadern war ein Platz auf dem Treppchen schon sicher. Im Halbfinale stieß sie Annika Eitner aus Wuppertal. Zittel konnte sehr schnell in Führung gehen und sich durch Konterangriffe klar mit 15:9 durchsetzen. Im Finale wartete Lina Zerrweck aus Tauberbischofsheim, Nummer 1 der deutschen Rangliste und Gewinnerin des
Ranglistenturniers in Bonn. Zerrweck präsentierte sich an diesem Tag auch zu stark für Zittel und konnte sich den Titel mit 15:8 sichern. Insgesamt kann Zittel aber nun einen versöhnlichen Abschluss in ihrer Altersklasse hinnehmen. „Nachdem ich die ganze Saison über nicht gut bei den AJugendlichen gefochten hab, bin ich nun mit der Silbermedaille äußerst zufrieden. Nun freue ich mich auf die Pause, um dann wieder im September mit neuem Elan in die Saison zu starten.“ so das Fazit von Alexandra Zittel. Giulia Albrecht belegt Platz 9, Anna Karsten kommt noch auf Platz 13 unter 97 Teilnehmern

 

Mannschaft gewinnt Silber.
In der Mannschaft konnte sich der hsb im Viertelfinale souverän gegen Hochwald Wadern mit 35:16 durchsetzen und im Halbfinale einen starken Auftritt gegen Mitfavorit auf den Titel, Bayer Leverkusen mit 45:37 hinlegen. Aber im Finale zeigte sich wieder Tauberbischofsheim als zu stark und das Quartett Alexandra Zittel, Anna Karsten, Giulia Albrecht und Carolina Alves de Lima musste sich mit 45:38 geschlagen geben. „Diese Ausbeute war für uns nicht zufriedenstellend. Alexandra Zittel zeigte sich wieder in Topform, aber von den anderen Mädels muss man mehr erwarten und vor allem in der Mannschaft muss der Titel an die Brenz gehen“ so Damendegentrainer Hans‐Jürgen Hauch.

 

Bild: Alexandra Zittel mit Trainer Philipp Stein

 

Vogel und Eberhardt mit Bronze belohnt.
Mit Vince Vogel und Max Eberhardt konnten im Herrendegen sich gleich zwei Fechter ein Platz auf dem Treppchen sichern. Eberhardt startete mit 5 Siegen und einer Niederlage ins Turnier, gewann nach einem Freilos gegen Darius Siewert aus Heidelberg mit 15:9 und ebnete sich den Weg ins Finale mit Siegen gegen Benjamin Dithmar aus Berlin mit 15:9 und gegen Nikolo Wanking vom Fechterring Hochwald 15:10. Im Kampf um die Medaille wartete sein Teamkollege Cedric Reiser und Eberhardt setzte sich in einem spannenden Gefecht mit 15:13 durch. Im Halbfinale musste er aber dann eine deutliche 15:9 Niederlage gegen Tristan Matsulevits vom FC Grünewald hinnehmen. „Ich bin sehr zufrieden mit Max und seinen Gefechten heute. Er hat ein sehr souveränes Auftreten gehabt, hätte sogar das Halbfinale noch gewinnen können, aber da war er zu schnell unterwegs.“ so Trainer Wilhelm Ewert.

 

Auch Vince Vogel zeigte einen beherzten Wettkampf. Nach einer 5:1 Vorrunde, einem Siegen gegen Robert Brandts aus Lüdenscheid (15:12), schlug er Vereinskamerad Jannik Ritz 14:12. Dies war wie ein Befreiungsschlag für Vogel, sodass er sich auch gegen Michael Trebis aus Mannheim mit 15:13 und gegen den zweitgesetzten Valentin Rosenmayer aus Ditzingen 15:13 durchsetzen konnte. Im Halbfinale war aber gegen Keanu Nagel aus Leverkusen, Dritter der deutschen Rangliste, Schluss, aber Vogel konnte sich über seinen größten Erfolg bei einer deutschen Meisterschaft freuen.
 

Platz 4 in der Mannschaft.
Das Quartett Cedric Reiser, Max Eberhardt, Vince Vogel und Matthew Bülau konnte leider für keine Medaille sorgen. Nach einem klaren 45:34 Sieg gegen Hochwald Wadern im Achtelfinale, und einem 45:27 Sieg gegen den TV Augsburg im Viertelfinale, musste man sich im Halbfinale gegen die starke Mannschaft aus Leverkusen mit 37:45 geschlagen geben. Nach diesem Gefecht war der Kampfgeist gebrochen und im Kampf um Bronze gegen Tauberbischofsheim zog man mit 39:45 den Kürzeren.

Bild: Wilhelm Ewert, Max Eberhardt, Vince Vogel und Thomas Zimmermann (v.l.n.r.)

 

 

Am Wochenende in Heidenheim:

Deutsche Einzel-Meisterschaften 2019 B-Jugend Herrendegen am Samstag, 25.05.2019

Deutschlands beste Nachwuchsfechter messen sich in Heidenheim um die Deutsche Einzel-Meisterschaft

Veranstaltungsbeginn: 08:30 Uhr

Finalgefechte: 16:00 Uhr

Fechtzentrum Heidenheim (Virchowstr. 28, Heidenheim)

 

Vereine Neues Angebot - Bodystretch - vom 22.05.2019, 15:08
Birgitta Schadhauser

Heidenheimer Sportbund 1846 e.V.

Neues Sportangebot

bei der Rhythmische Sportgymnastik

 

BODYSTRETCH by Anja Schadhauser

 

Im Rahmen des Schlossbergerlebnistages am 26.05.2019 stellt die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik des Heidenheimer Sportbund u.a. ihr neues Sportangebot für 18- bis 30-jährige Frauen vor. Von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet im Congress Centrum ein offenes Show-Training statt, bei dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

NEU: Das Powerprogramm ist hoch effektiv und gleichzeitig gesund. Der Körper gewinnt in kurzer Zeit an Schönheit und Kraft. Die speziellen Übungen, die auch tief liegende Muskeln ansprechen richten die Wirbelsäule auf. Der gesamte Körper wird von innen heraus umgeformt, für eine Superfigur, Haltung, Ausstrahlung und mehr Schönheit. Weitere Infos dienstags und donnerstags von 20.00 – 21.00 Uhr im Voith-Sportzentrum und über Instagram bodystretch.

 

Sportereignisse Kreismeisterschaften Schüler - vom 22.05.2019, 15:00
Matthias Willer

Kreismeisterschaften Schüler

Endlich passte das Wetter mal; so geschehen bei den Regional-Mehrkampfmeisterschaften der Schüler U14/16 im Ulmer Donaustadion. Dabei landeten die Vertreter aus dem Kreis viermal auf dem Siegerpodest. Vizemeister wurde der Brenztäler Benjamin Günther und Max Reiher von der TSG Schnaitheim; dritte Plätze erkämpften sich Ajani Rac (LG Staufen/Steinheim) und Ayleen Gehrandt (LGB).

Gleich in seinem 1. Vierkampf sicherte sich Dominik Günther die Quali-Norm für die Landesmeisterschaften mit sehr guten 1532 Punkten. Damit lag er lediglich 25 Punkte hinter dem Sieger.  Seine beachtlichen Ergebnisse waren 10,93 sec über 75 m; 4,10 m im Weitsprung; 37 m mit dem Ball und 1,32 m im Hochsprung. Gute 1486 Punkte erreichte Noah Schmid (LGB) in der AK M13, womit er Sechster wurde. Erfreulich seine 4,70 m im Weitsprung. Bei den Schülern M14 zeigte der gerade wieder genesene Pascal Sieburg (LGB) als Vierter mit 1699 Punkten einen erfreulichen Vierkampf. Herausragend dabei die 12,84 sec über 100 m und die 4,92 m im Weitsprung. Einen tollen Wettkampf zeigten bei den Schülern M15 Max Reiher und Ajani Rac. Als Belohnung ihrer tollen Leistungen haben sich beide Athleten für die Landesmeisterschaften qualifiziert. Hochsprungspezialist Reiher sprintete die 100 m in 13,16 sec; sprang 5,43 m weit; stieß die Kugel 10,13 m und überquerte im Hochsprung 1,72 m. Am Ende standen 2082 Punkte und Rang 3. Direkt dahinter gefiel Rac mit sehr guten 2048 Punkten (12,46 sec/ 5,37 m/ 9,37 m/1,60 m). Er wurde außerdem Vizemeister mit der Mannschaft der LG Staufen mit 5384 Punkten.

Auffallend groß was die Teilnehmerzahl bei den Schülerinnen W12. Gerade mal 21 Punkte hinter der Siegerin überzeugte Ayleen Gehrandt mit 1628 Punkten, was sie ebenfalls zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften berechtigt. Ihre Leistungen dabei: 11,50 sec über 75 m; 4,04 m im Weitsprung; 30 m mit dem Ball und famose 1,36 m im Hochsprung. Ihre Brenztäler Kameradinnen Elina Kadrija landete auf Platz 21. mit 1380 P.; Alicia Lanzinger auf Platz 22 mit 1377 P.; Sara Kadrija auf Platz 24 mit 1367 P. und Alina Schiele wurde 28. mit 1270 P. Auf den 12. Rang kam bei den W13 Marie-Luise Günther mit 1571 Punkten. 21. und 22. wurden die Steinheimerinnen Tina Riedling (1454 P.) und Angelina Sakowski (1367 P.).  Auch die 14jährige Leonie Gehrandt (LGB) hat die Quali-Norm für die Württembergischen in der Tasche. Als 7. kam sie auf 1804 Punkte. Gut dabei ihre 13,87 sec über 100 m und die 8,44 m im Kugelstoßen. Auf den Rängen 15 und 19 landeten die Brenztälerinnen Leonie Schiele (1620 P.) und Esta Mete (1530 P.). Dank eines fantastischen Kugelstoßens hat die 8. Platzierte der W15 Jule Banzhaf (LGB) auch die Norm erfüllt. Mit ihrer zweitbesten je gestoßenen Weite von 12,36 m war sie die überragende Athletin in dieser Disziplin. Direkt hinter ihr landete Franziska Maurer (LGB) mit 1664 Punkten auf Rang 9.

Foto: Vizemeister im Vierkampf Max Reiher (TSG Schnaitheim)

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