Sportkreis Heidenheim e. V.
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Neues aus dem Sportkreis

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Fortbildung Datenschutz für Vereine - vom 23.04.2018, 14:57
Klaus-Dieter Marx

Datenschutz und Urheberrecht auch im Sportverein

Über 70 gemeldete Vereinsvertreter informierten sich im Rahmen einer Veranstaltung des Sportkreises Heidenheim zur neuen Datenschutzgrundverordnung der EU. Referent Timo Ludwig, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht von der Stuttgarter Kanzlei Lienig und Lienig-Haller, stellte gleich zu Beginn klar, dass das Gesetz Rechtskraft habe und ab dem 25.05.2018 anwendbar ist. So sei eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieses Gesetzes an dieser Stelle nicht angebracht, so Lienig. Gleichwohl war der Unmut und auch die deutliche Verärgerung über dieses Gesetz bei den anwesenden Ehrenämtlern spürbar.


Bild: Referent Horst Lienig

Geschützt werden sollen die persönlichen Daten jedes einzelnen Menschen. Ziele dieses Gesetzes sind

  • Harmonisierung;
  • Stärkung der Aufsichtsbehörden;
  • Stärkung der Verbraucherrechte;
  • umfassende Neuordnung des gesamten Datenschutzes in Europa.

Festzuhalten ist, dass diese geforderte Harmonisierung nunmehr statt von einem Gesetz, dem Bundesdatenschutzgesetz, von zwei Gesetzen, zuzüglich Datenschutzgrundverordnung, erreicht werden soll. Ebenso bleibt das Landesdatenschutzgesetz erhalten. Über 60 sogenannte Öffnungsklauseln zwischen der Datenschutzgrundverordnung und dem Bundesdatenschutzgesetz erleichtern eine Harmonisierung sicherlich nicht.

Der Referent verdeutlichte an Hand von Beispielen, wo insbesondere der Vereinsalltag von dem neuen Gesetz tangiert wird. Nicht alle Fragen konnten abschließend beantwortet werden. Bisher gibt es keinen einheitlichen Leitfaden zur Umsetzung des neuen Gesetzes. Der WLSB bietet aber ausführliche Handreichungen an. Diese werden permanent modifiziert und ergänzt.


Bild: Ein Teilnehmerkreis voller Fragen und auch Unverständnis

Der Spitzenverband der Sportvereine steht den Sportvereinen zur Seite. Gleichwohl muss sich jeder Verein eigenverantwortlich mit der Umsetzung befassen. Weitere Informationen zum Herunterladen finden Sie auf unserer Download-Seite zum Thema. Auch hier gibt es weiterführende Informationen:

Diese Links werden laufend aktualisiert.

Sonstiges Sport trifft Politik - zu Besuch im Landtag - vom 16.05.2018, 09:12
Klaus-Dieter Marx / Uwe Keßler

FSJ-Projekt führt über den VfB Stuttgart in den Landtag
"Heidenheim lernt schwimmen" macht es möglich

Im Rahmen des Sportkreis-Projektes "Heidenheim lernt schwimmen" unterstützen mehrere junge Menschen als FSJler den Sport- und Schwimmunterricht an verschieden Schulen.
Viele jungen Menschen absolvieren ein Freiwilliges Soziales Jahr zwischen dem Schulabgang und dem Eintritt in das Berufsleben oder einem Studium. Dabei bekommen sie auch spannende Einblicke in die vor ihnen liegende Lebenswelt. So hatte sich der FSJler Jannik Pharion in einer Projektarbeit zum Ziel gesetzt, einer Schülergruppe seiner ehemaligen Schule, der Georg-Elser-Schule in Königsbronn, einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen.


Unter dem Motto "Sport trifft Politik" starteten 46 SchülerInnen gen Stuttgart. In und hinter die Kulissen ging es dann durch das Stadion des VfB Stuttgart, spannend und informativ. Am Nachmittag stand dann ein Besuch im Landtag auf der Agenda. Eine Einführung erleichterte die Orientierung und weckte Verständnis für die Arbeitsweise des Parlamentes. Auf teilweise großes Unverständnis stieß dann aber der Umgangston und der mangelnde Respekt mancher Parlamentarier untereinander. Konnten die Königsbronner Schüler doch live der Debatte zum Thema "Vorkommnisse in der LEA Ellwangen" verfolgen. Diese negativen Eindrücke spiegelten sich auch in den Fragen an Andreas Stoch, MdL, wieder. Dieser stelle sich gerne den Fragen der jungen Menschen und gab Einblicke in sein Leben als ehemaliger Kultusminister, Landtagsabgeordneter, Fraktionsvorsitzender und begeisterter aktiver Sportler. Offen beantwortete Stoch auch Fragen zu seinem großen Engagement und die Auswirkungen auf sein privates Leben. Leider konnte Wolfgang Drexler, Mdl, und Präsident des Schwäbischen Turnerbundes, an dem Gespräch nicht teilnehmen. Verlauf und Dringlichkeit der Parlamentsdebatte erforderten seine Anwesenheit im Plenarsaal.
Mit einem großen Dankeschön für die Einladung an Andreas Stoch machte sich die Gruppe dann voller Eindrücke rund um den Sport und die Politik wieder auf den Weg nach Königsbronn.

Bild: Gruppenbild im Landtag mit MdL Andreas Stoch

Weitere Bilder des Projekttages:

Vereine Seniorennachmittag des SV Bolheim - vom 15.05.2018, 21:31
Uwe Kessler

Senioren des SV Bolheim zu Gast bei „Teddy und Co“ – Besuch im Steiff-Museum Giengen

Der Seniorennachmittag des Sportverein Bolheim führte die Teilnehmer diesmal nach Giengen zur Firma Steiff GmbH. Zunächst fand eine Führung durch das Steiff-Museum statt, wobei hier von den Anfängen bis zum heutigen Tag, ein Einblick in die Produktion der tollen und qualitativ hochwertigen Produkte gezeigt wurde. Beim Rundgang durch das Museum konnte man viele Raritäten aus der über 100-jährigen Geschichte des Unternehmens bestaunen. Nach der Führung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit im Shop noch so das eine oder andere Produkt mit dem Knopf im Ohr zu erwerben. Im Anschluss kehrte man dann im „Bistro Knopf“ ein, wo bei Kaffee und Kuchen der Nachmittag seinen Ausklang fand, bevor der Bus die Teilnehmer wieder nach Bolheim brachte.  „Diese Veranstaltung ist für uns als Verein von enormer Bedeutung, sie unterstreicht die Wertschätzung unserer, teilweise jahrzehntelanger Mitglieder“, so Vorstand Uwe Keßler. 

 

Bildunterschrift: Senioren des SV Bolheim im Steiff Museum Giengen

Sportereignisse Erfolge für hsb-Leichtathleten in der LG Staufen - vom 14.05.2018, 15:40
Achim Vogel

 

Auftakt nach Maß

 

Viele persönliche Bestleistungen fielen am Wochenende beim regionalen Saisonauftakt der Kreisathleten im Rahmen der Regionalmeisterschaften im Uhinger Haldenbergstadion.

Der hsb im Team der LG Staufen konnte rund 10 Regionaltitel für sich verbuchen, die LG Brenztal war fünfmal erfolgreich.

 

In der startberechtigten Altersklasse U18 landete Jonas Wilhelmstätter auf Platz 2 im Hochsprung mit 1,66 m. Regionalmeister wurde er im Kugelstoßen mit sehr guten 12,66m. Die 4x100-Meter-Staffel, bestehend aus Bader, Abele, Schroth und Wilhelmstätter kam nach 45,46 Sekunden ins Ziel und sicherte sich den Regionaltitel. LG Brenztal Nachwuchsathlet Malte Kolb holte sich über die 1.500 m Distanz die Goldmedaille in 4,27,23 Minuten. Vereinskollege Daniel Engelke wurde 10. im Weitsprung mit einer Weite von 4,46 m. Tim Zimmermann (LGB) erreichte im Speerwerfen Platz 4 (34,13m).

 

Hsb Athletin Lisa Marie Profendiener wurde im Weitsprung 11. mit 4,33m. Im Speerwurf reichten gute 25,34 m zu Rang 6. Teamkollegin Kim Katharina Ulrich zeigte eine überzeugende Vorstellung über die 800 m Distanz. Sie gewann überlegen in einer neuen Bestzeit von 2:45,56 Minuten. Nachwuchstalent Clara Elsholtz (LGB) wurde Bronzemedaillen Gewinnerin über 1.500 m in 5.46,44 Min.

 

In der Klasse U20 holte sich der Heidenheimer Mike Schmuck holte sich zwei Siege, über die 100-Meter (11,78 Sek.) und über die doppelte Distanz, über die er sich mit 23,46 Sek. fast den Sieg bei den Männern holen konnte. Ebenfalls zwei Regionaltitel sicherte sich Daniel Gräß mit 46,24 m im Speerwerfen und 29,04 m im Diskus. LG Brenztal ausnahme-Läuferin Antje Alt holte sich den Meistertitel über die 1.500 m Strecke in 5.00,99 Min.

 

Genau 11,29 Sekunden sprintete Dominik Petzold bei den Männern über die 100 m Distanz im Vorlauf, musste das Finale aber verletzungsbedingt absagen. Im Hochsprung zeigte sich Dominik Petzold wieder einmal von seiner besten Seite und übersprang bei schwierigem Wind die 1,85 Meter und siegte. Außerdem konnte er den Weitsprung mit 6,74 Meter für sich entscheiden. Die 4x100-Meter-Staffel, bestehend aus Schmuck, Petzold, Kindel und Fraidel kam nach 44,82 konkurrenzlos ins Ziel. LG Brenztal Mehrkämpfer Marcus Eberhardt erreichte 12,72 Sek in seinem 100 m Vorlauf und wurde Regional Vizemeister mit übersprungenen 1,60 m im Hochsprung. Im Diskuswurf reichten 29,52 m zu Rang 4. Teamkollege Stefan Abele belegte hier Platz 2 mit 32,23 m und wurde Regionalmeister mit 10,27 m im Kugelstoßen.

 

Bei den Frauen kämpfte Nina Sigloch im Winter mit Knieproblemen und stieg nun wieder in die Wettkämpfe ein. Sie wurde zweifache Regionalmeisterin im Weitsprung mit 5,18 m und im Speerwurf mit 31,79m. Maike Alt von der LG Brenztal wurde überlegene Siegerin über die 800 m Strecke in 2.27,31 Sek.

 

Bildunterschrift: Der “Altmeister“ Dominik Petzold demonstriert seine Extraklasse im Hochsprung, Lisa Profendiener beim Speerwurf. (Quelle Valerij Wolf)

Sportereignisse Kreismeisterschaften der Bogenschützen - vom 10.05.2018, 08:37
Johann Georg Hitzler

 

Bogenschützen ermitteln die Kreismeister

 

Auf dem Bogenplatz des ZV Sontheim fand am vergangen Samstag die Kreismeisterschaft im Bogenschießen statt. Insgesamt nutzten 46 Bogenschützen aus 9 Vereinen, durch ihre Teilnahme die Möglichkeit sich für die weiteren Meisterschaften, bis hin zur deutschen Meisterschaft zu qualifizieren. In den Disziplinen Recurve-, Compound-, Blank- und Langbogen wurden in den verschiedenen Altersklassen die Kreismeister ermittelt. Im Wettkampf werden 72 Pfeile in zwei Durchgängen a 36 Pfeile auf bis zu 70 Metern Entfernung geschossen. Nur die jüngsten Teilnehmer, die in der Klasse Schüler C starten (Alter bis 10 Jahre), schießen nur einen Durchgang a 36 Pfeile auf 15 Meter Entfernung.

In der Herrenklasse Recurve hatte Marco Santin von der SG Heidenheim mit 593 Ringen die Nase vorn. Zweiter wurde Philipp Rümmelin von der SG Gerstetten mit 569 Ringen vor Peter Schuhmair von der SG Heidenheim mit 554 Ringen. Den Mannschaftstitel holte sich die SG Heidenheim mit den Schützen Marco Santin, Markus Arbogast und Peter Schuhmair mit gesamt 1689 Ringen.Bei den Recurve Damen wurde Cherylee Lungershausen von der SG Heidenheim Kreismeisterin.

Bei den Compoundschützen ging der Titel in der Herrenklasse an Daniel Bosch vom SV Mergelstetten mit 622 Ringen. Kreismeister mit dem Blankbogen wurde Georg Brand vom SV Schnaitheim, der mit 80 Jahren auch gleichzeitig der älteste Teilnehmer bei dieser Kreismeisterschaft war. Roland Mrzyglod von der SG Herbrechtingen konnte den Titel des Kreismeister mit dem Langbogen der Herren für sich gewinnen, bei den Damen wurde Sandra Beck ebenfalls aus Herbrechtingen Kreismeisterin.

Erfolgreichster Verein war der ZV Sontheim, der mit 9 Teilnehmern 6 Kreismeistertitel gewann, gefolgt von der SG Heidenheim die mit 7 Teilnehmern 4 Kreismeistertitel bekamen, dahinter der SSV Steinheim die mit 6 Teilnehmern 3 mal ganz oben auf dem Treppchen standen.

Die nächste Meisterschaft der Bogenschützen findet am 16 Juni 2018 in Mergelstetten statt. Dort treffen sich die Schützen aus dem Bezirk Mittelschwaben, d.h. aus den Schützenkreisen Hohenstaufen, Aalen, schwäbisch Gmünd und Heidenheim, um die Bezirksmeister zu ermitteln und sich für die württembergische Meisterschaft zu qualifizieren.

Die Sieger der Kreismeisterschaft Bogen im Freien 2018:

Recurvebogen:                                                                                                               

Schülerklasse A: Nils Hochstadter, SSV Steinheim, 493 Ringe                                 

Schülerklasse A weibl.: Mara Koch, ZV Sontheim, 545 Ringe                              

Schülerklasse B weibl,: Lina Koch, ZV Sontheim, 543 Ringe                               

Schülerklasse C: Jonathan Maier, ZV Sontheim, 265 Ringe                                 

Schülerklasse C weibl.: Elenor Walter, SSV Steinheim, 212 Ringe                      

Jugendklasse männl.: Maximilian Mack, ZV Sontheim, 559 Ringe                       

Jugendklasse weibl.: Jessica Langer, ZV Sontheim, 555 Ringe              

Juniorinnenenklasse:, Viveca Niekrenz, ZV Sontheim, 479 Ringe                       

Masterklasse: Paul Wallner, SSV Steinheim, 596 Ringe

Master weibl: Ursula Knorr, SV Gussenstadt, 390 Ringe

Compoundbogen:                                                                                                         

Jugendklasse: Niklas Niemann, SG Heidenheim, 602 Ringe                                                   

Masterklasse: Klaus Schnepf, SG Heidenheim, 450 Ringe

Langbogen:                                                                                                              

Mannschaft Herrenklasse: SV Mergelstetten (Peter Schmucker, Mehmet Ali Kartal, Klaus Theilacker), 1044 Ringe

 

Hier die komplette Ergebnisliste zum Downloaden oder ansehen: https://www.sportkreis-hdh.de/UserFiles/File/2018_KM-HDH_EinzelAllesGesamt.pdf

Vereine hsb-Turnen - vom 09.05.2018, 06:23
Jörg Schneider

hsb- Oberligamannschaft beendet die Saison auf dem guten dritten Tabelleplatz

Am ersten der drei Wettkampftage turnten sich die hsb- Damen ganz souverän auf den zweiten Platz. 

Allerdings war dann beim zweiten Wettkampf der Wurm drin und am Balken lief so ziemlich alles schief. Trotzdem die Übungen an Sprung und Barren sehr gut gelangen, konnte sich das Team nicht über den siebten Platz an diesem zweiten Wettkampf hinausturnen und rutschte in der Tabelle auf den vierten Platz ab. 

Am dritten und letzten Wettkampftag überzeugten die Damen wieder mit gewohnt sicherer Leistung und es wurde wieder der zweite Platz. 

Am Ende holte die Spvgg Holzgerlingen ungeschlagen mit 24 Tabellenpunkten und 538,4 erturnten Punkten die Meisterschaft. 

Der zweite Platz ging mit 19 Tabellenpunkten und 509 erturnten Punkten an die TSG Balingen. 

Die Hsblerinnen schafften mit 16 Tabellenpunkten und 516,95 erturnten Punkten ebenfalls den Sprung aufs Treppchen und beendeten die Saison auf Platz drei.

Sportereignisse Deutsche A-Jugend-Meisterschaften - vom 07.05.2018, 19:53
Jannis Blank

Deutsche A-Jugend-Meisterschaften Herren- und Damendegen in Osnabrück am 5. und 6. Mai 2018

Sensationeller Sieg von Alexandra Zittel bei den Deutschen Meisterschaften

Der jüngeren Altersklasse der B-Jugend zugehörig, holt Alexandra Zittel überraschend den Meistertitel bei der A-Jugend. Auch im Teamwettbewerb konnte das hsb-Team der Damen und das der Herren überzeugen: sie holten Gold und Silber nach Heidenheim.

Bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend in Osnabrück war der Heidenheimer SB zahlreich vertreten.

Insgesamt acht Damen gingen am Samstag unter den 74 Teilnehmerinnen vom hsb an den Start. Darunter auch die der jüngeren Altersklasse B-Jugend zugehörige Alexandra Zittel. Schon in der Vorrunde überzeugte sie und ließ sich in den sechs Gefechten keinen Sieg nehmen. Somit war sie von dem ersten Direktausscheidungsgefecht im 128 Ko befreit. Über Siege gegen Linda Schmid (TV Augsburg) mit 15:8, Seraphina Ackermann (FC Leipzig) mit 15:5 und Anabell Helbig (FC Bischofswerda) mit 15:10 erreichte sie zielsicher das Viertelfinale. Hier traf sie auf Elena Kirschner vom FZ Solingen, die zuvor im Achtelfinale Pauline Loh (Heidenheimer SB) mit 15:12 schlagen konnte. Mit dem überraschenden Sieg von Alexandra Zittel mit 15:13 über Kirschner (FZ Solingen) schaffte sie den Sprung auf das Podest. Doch damit nicht genug: auch im Halbfinale behielt Zittel volle Konzentration. In einem spannenden Duell setzte sie zum Schluss den entscheidenden Treffer und holte sich den Sieg mit 15:14 gegen Felicitas Grollmisch (FC Leipzig). Gold im Visier begann Zittel auch im Finale zielsicher Treffer für Treffer zu setzten und ging früh in eine 10:1 Führung. Gegen Kerstin Greul, die dieses Jahr zur EM und WM der A-Jugend nominiert wurde, ließ sich Zittel die Führung nicht mehr nehmen. Mit einem deutlichen 15:6 Erfolg gewann Alexandra Zittel überraschend die Deutschen Meisterschaften im Damendegen. „Ein sensationeller Sieg von Alexandra“ so Trainer Philipp Stein. „Als 13 Jährige gegen die A-Jugendlichen zu bestehen und besonders das Finale so konsequent zu gewinnen, ist eine überragende Leistung“ so Stein weiter. Als weitere B-Jugendliche erreichten Carolina Alves de Lima und Anna Karsten, die am Wochenende zuvor in Heidenheim bei der B-Jugend-Meisterschaft die Bronzemedaille gewann, das Achtelfinale. Aleves de Lima unterlag ihrer Kontrahentin Felicitas Grollmisch mit 8:13 und erreichte Platz 10. Karsten war Janina Amuser (FZ Solingen) mit 13:15 unterlegen und belegte Platz15.

Die weiteren Platzierungen im Damendegen: Carolin Teuber (19.), Giulia Albrecht (22.), Mariella Tomic (56.).

Im Einzelwettbewerb der Herren gingen ebenfalls acht Heidenheimer an den Start. Hier setzte sich Cedric Reiser als bester Heidenheimer bis ins Achtelfinale durch, musste sich jedoch im anschließenden Gefecht Keanu Nagel aus Warendorf mit 10:15 geschlagen geben. Mit Janik Ritz erreichte ein weiterere hsb-ler das Ko der besten 16 Fechter, unterlag aber ebenfalls für  den Einzug ins Viertelfinale mit 9:15 dem späterem Deutschen Meister Emil Pfander aus Reutlingen. Die weiteren Platzierungen im Herrendegen: Jakob Blum (17.), Henri Zimmermann (19.), Müller Leonard (36.), Benedict Schenkengel (53.), Till Giese (56.) und Matthew Bülau (81.).     

Im Mannschaftswettbewerb vertraten Henri Zimmermann, Cedric Reiser, Jakob Blum und Leonard Müller das Team vom Heidenheimer SB. Nach drei deutlichen Siegen in der Vorrunde erreichten sie über Siege gegen das Fechtzentrum Solingen mit 45:33 und FC Krefeld mit 40:31 das Halbfinale. Gegen den Solinger TB blieb das Team fokussiert und erfüllte auch diese Aufgabe mit einem 45:34 Sieg. Die Siegesserie konnte allerdings im Finale nicht fortgeführt werden. Nach anfänglichem Treffergleichstand ging Reutlingen mit sechs Treffern in Führung, die nicht mehr aufgeholt werden konnten. Am Ende gewann das hsb-Team die Silbermedaille, die durch eine starke Teamgemeinschaft möglich wurde.

Einen goldenen Abschluss erzielte im Manschaftswettbewerb das Damendegen Team bei den deutschen Meisterschaften. Mit Giulia Albrecht, Alexandra Zittel, Carolin Teuber und Pauline Loh startete das hsb-Team in den Wettkampf. Nach gelungener Vorrunde und Erfolge über STG Warendorf/Gladbeck (44:29), TSF Ditzingen (45:34) und einem deutlichen Sieg im Halbfinale gegen den OFC Bonn mit 45:35 standen sie im Finale den Fechterinnen vom  Fechtzentrum Solingen gegenüber. Gut in Form präsentierten sich die Damen und ließen ihren Gegnern keine Chance. Mit dem 45:24 Sieg zeigten die Damen einmal mehr, dass die Heidenheimer Fechterinnen an diesem Tag unschlagbar waren. Somit ging auch der Meistertitel im Mannschaftswettbewerb nach Heidenheim.   

Bild:    Gold für Alexandra Zittel bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften. Auf dem Bild: Trainer Philipp Stein und Alexandra Zittel

Bild: Das erfolgreiche Damendegenteam des Heidenheimer Sportbundes bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften (v.l.n.r.) Giulia Albrecht, Alexandra Zittel, Pauline Loh und Carolin Teuber

Bild:    Die Vizemeister des Heidenheimer Sportbundes bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend im Herrendegen (v.l.n.r.) Henri Zimmermann, Leonard Müller, Cedric Reiser und Jakob Blum

WLSB Integration und Inklusion - vom 07.05.2018, 13:05
Klaus-Dieter Marx

 

WLSB fördert Sportvereine bei Integration und Inklusion


·     Frist für Anträge läuft bis zum 30. Juni

·     Sportkreis-Präsident Klaus-Dieter Marx ruft Vereine auf, finanzielle Unterstützung zu nutzen

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat erneut die beiden Förderprogramme für Integration und Inklusion im Sport ausgeschrieben. Bis zum 30. Juni können die über 5700 Sportvereine in Württemberg ihre Anträge für Aktivitäten in diesem Jahr bei der WLSB-Geschäftsstelle einreichen. Die Zuschüsse können für zeitlich begrenzte Aktionen genauso wie für längerfristig angelegte Projekte oder Dauerangebote verwendet werden.

Die Liste der Maßnahmen und Ausgaben, die gefördert werden können, ist in beiden Programmen umfangreich. Im Integrationsprogramm gehören zum Beispiel Aktionstage genauso dazu wie Honorare für freiwillig Engagierte. Mit den Fördermitteln für Inklusion im Sport wiederum können etwa barrierefreie Zugänge, spezielle Sport- und Spielgeräte, Qualifizierungen oder Schnupperstunden wie auch Dauerangebote in inklusiven Sportgruppen unterstützt werden.

Sportkreis-Präsident Klaus-Dieter Marx ruft die Sportvereine in Stadt und Landkreis Heidenheim Kreis dazu auf, die WLSB-Zuschüsse zu nutzen. Denn: „Die breit angelegte Förderung in beiden Programmen ist wichtig, um die Integration und die Inklusion in den Vereinen auch in kleinen Schritten voranbringen zu können. Und das gilt für Vereine, die schon länger aktiv sind, genauso wie für jene, die erst mit Angeboten anfangen.“ Zudem seien die Zuschüsse auch Ausdruck der gesellschaftlichen Unterstützung für das Engagement der Vereine in diesen beiden wichtigen Feldern.

Das Förderprogramm „Integration durch Sport“ ist ein Programm des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und seiner Mitgliedsorganisationen. In Baden-Württemberg wird es durch den Landessportverband Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Sportbünden umgesetzt und durch das Bundesministerium des Innern sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Das Förderprogramm „Inklusion im und durch Sport“ wird aus den Mittel des Landes Baden-Württemberg finanziert.

Weitere Informationen: www.wlsb.de/foerdermittel

Sportabzeichen Grundschule Großkuchen ausgezeichnet - vom 07.05.2018, 13:02
Klaus-Dieter Marx

Grundschule Großkuchen für besonderen Erfolg beim Sportabzeichen-Wettbewerb ausgezeichnet

Grundschule Großkuchen belegte Platz 6 in der Kategorie der Schulen bis 150 Schüler
 
Ein besonderes Erlebnis für einige SchülerInnen der Grundschule Großkuchen war dieser Tage eine Fahrt nach Stuttgart.
Hatte doch der Württembergische Landessportbund zu einer Verleihungsfeier in seine Zentrale, das Haus "SpOrt Stuttgart", eingeladen.
Bereits zum 20. Mal wurden die Sieger des Sportabzeichen-Wettbewerbs der Schulen ausgezeichnet. Jeweils die sechs bestplatzierten Schulen erhielten in vier Kategorien Urkunden und Sachpreise. Die Auszeichnungen werden an diejenigen Schulen aus Württemberg vergeben, bei denen – gemessen an der Gesamtschülerzahl – prozentual die meisten Schüler und Lehrer das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich abgelegt haben.

 

Die Grundschule Großkuchen belegte in der Kategorie der Schulen bis 150 Schüler den 6. Platz. Das Sportabzeichen ist schon über 100 Jahre alt, aber weiterhin hoch im Kurs. Auch Manfred Albrecht, Referent für das Deutsche Sportabzeichen im Sportkreis Heidenheim, freut sich über diese gute Platzierung. Dabei gilt sein großer Dank dem Engagement der beteiligten Lehrkräfte Marianne Dambacher und Michaela Lillie-Ilg.
Ihnen gelingt es seit Jahren, Kinder und Jugendliche für Bewegung begeistern. Ein großes Dankeschön gilt auch der Kreissparkasse Heidenheim, fördert sie doch seit Jahrzehnten das Deutsche Sportabzeichen insgesamt.
Im Anschluss an die Preisverleihung lud der WLSB Schüler und Lehrer in das Mercedes-Benz Museum ein.

 


Foto: WLSB
vordere Reihe
Jeremia Stark, Alexander Nad, Isabel Hieber,  Lea Wilhelmi ,Valerie Zahn
Hintere Reihe

Stefan Anderer (WLSB), Michaela Lillie-Ilg, Marianne Dambacher (beide GS Großkuchen), Manfred Pawlita (WLSB)

Sportereignisse DM Damendegen B-Jugend - vom 07.05.2018, 12:55
Jannis Blank

Deutsche Meisterschaften Damendegen der B-Jugend am 28. und 29. Mai in Heidenheim

 Bronze für Anna Karsten bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften

Vor heimischer Kulisse holte das Württembergische Team bei den Deutschen Meisterschaften den Titel. Anna Karsten zeigte zusätzlich ihr Können im Einzelwettbewerb und erreichte gelungen den Bronzerang.

Fünf Heidenheimer Fechterinnen starteten vor heimischer Kulisse bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Paul-Gnaier Fechtzentrum. Besonders erfolgreich zeigte sich Anna Karsten durch ihr sicheres Auftreten auf der Wettkampfplanche.

Nach einer eher durchwachsenen Vorrunde, in der Karsten neben ihren zwei Siegen auch zwei Niederlagen hinnehmen musste, setzte sie sich in der Zwischenrunde gekonnt durch und trat nur einen Sieg in dieser Runde an Ihre Vereinskameradin Alexandra Zittel ab.

Über drei teilweise knappe Siege gegen Paula Völker (10:9), Fabienne Arndt (10:5) und Emily Frommolt (10:9) bahnte sich Karsten den direkten Weg in das Viertelfinale. Nach einem deutlichen Sieg gegen Fioan Müller mit 10:6, konnte sie ihrer Kontrahentin Lina Zwerweck im Halbfinale nicht standhalten. Jeder Versuch den Trefferrückstand aufzuholen scheiterte und so musste sie sich am Ende des Tages mit 3:10 geschlagen geben. Sehrwohl zufrieden kann sie dennoch über ihre erstrittene die Ehrung der Bronzemedaille sein.

Ebenfalls das Viertelfinale erreichte Alexandra Zittel. Sie schlug sich hervorragend durch die Vor- und Zwischenrunde und ließ auch ihren Gegnerinnen bis ins Viertelfinale keine Chance. Zunächst schlug sie Tamara Lummerzheim mit 10:5, anschließend Nina Ullrich mit 10:4 und zuletzt Leah Haase mit 10:6. Den erhofften Podestplatz konnte Alexandra Zittel als letztjährige Viezemeisterin und Tabellenführerin der Württembergischen Rangliste an diesem Tag nicht erreichen. Den Siegestreffer gegen Emily Frommolt zum Erreichen des Halbfinals konnte sie nicht setzen und verlor ihr Gefecht knapp mit 9:10. Im Endklassement bedeutete dies Rang fünf. Auch Carolina Alves de Lima zeigte sich in heimischer Umgebung nervös. Nach Vor- und Zwischenrunde musste sie gleich in der Direktausscheidung der besten 32 Fechterinnen eine klare Niederlage gegen Luise Ziegler mit 1:6 einstecken. Im anschließenden Hoffnungslauf gelangen ihr Siege gegen Nina Ullrich mit 10:4 und 10:5 gegen Anne Sophie Bulland. Den entscheidenden Treffer für den Einzug ins Viertelfinale konnte Sie jedoch in letzter Konsequenz nicht setzen und verlor ihr Gefecht um Haaresbreite mit 9:10 gegen Leah Haase. Platz neun ging somit an Carolina Alves de Lima. Die Direktausscheidung erreichte Elisabeth Shapovalov nicht, da sie sich in der Zwischenrunde gegen ihre Gegnerinnen nicht durchsetzen konnte und vorzeitig mit Rang 42 ausschied.

Im jüngeren B-Jugend Jahrgang 2005 ging als einzige Heidenheimerin Mariella Tomic an den Start. So wie in Vor- und Zwischenrunde, ließ sie sich auch in der Direktausscheidung keinen Sieg nehmen. Über Erfolge gegen Loreley Thais (10:6), Lara Secer (10:5) und Lisa Marie Lielke (10:5) erreichte sie im Direktlauf das Viertelfinale. Am Ende fehlte jedoch das Durchsetzungsvermögen gegen ihre Gegenerin Kimberly Walther. Auch Mariella Tomic verlor ihr Gefecht denkbar ungünstig mit 9:10 und erreicht damit dennoch Rang fünf bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft.

Bei dem am Sonntag ausgetragenen Länderpokal gingen zwei Mannschaften aus Württemberg an den Start. Nachdem das erste Württembergische Team in der Besetzung Anna Karsten, Carolina Alves de Lima, Alexandra Zittel und Raphaelia Koiou aus Böblingen von der Vorrunde befreit war, starteten die Fechterinnen im Achtelfinale gekonnt mit einem Auftaktsieg gegen Berlin III mit 45:19. Auch im Viertel- und Halbfinale ließ das Team aus Württemberg seinen Gegnerinnen keine Chance. So wurde Nordrhein II mit 45:34 und Hessen mit 45:27 besiegt. In Finalstimmung der Zuschauer und Gäste präsentierten die vier Damen sich nervenstark. Selbst nach zwischenzeitlichem Rückstand konnte die Führung zurückerobert werden. Im alles entscheidenden letzten Gefecht des Mannschaftskampfes sorgte Anna Karsten durch ihren Einsatz für einen gelungenen Abschluss der Deutschen Meisterschaften. Das Ziel im Auge setzte sie den entscheidenen Treffer zum 45:44 Sieg über Nordrhein. Die sehr gute Leistung der Sportlerinnen aus Württemberg konnte somit durch Gold am Ende des Tages belohnt werden. Das Team Württemberg II mit Mariella Tomic, Elisabeth Shapovalov (beide Heidenheim) und Annika Amler (TSF Ditzingen) sowie Johanna Pahlow (TG Schwenningen) schied im Achtelfinale durch eine 35:45 Niederlage gegen Sachsen aus und belegt Rang fünf.  

 

Bild:    Gold bei den Deutschen Meisterscahften für das Team aus Württemberg um (v.l.n.r.) Carolina Alves de Lima, Raphaelia Koiou (Böblingen) Trainer Philipp Stein, Anna Karsten und Alexandra Zittel

Vereine Darts-Turnier beim SC Giengen - vom 26.04.2018, 17:18
Evi Mack

 

Der SC Giengen richtet das 1. Dartturnier aus

Seit drei Jahren gibt es beim SC Giengen, die Abteilung Dart.

Sabrina Mühlbauer und Andreas Grasberger organisierten das erste Jedermann-Dart-Turnier. Damit sollte das Interesse an diesem Spiel, das gleichermaßen Konzentration und Geschicklichkeit fördert und fordert geweckt werden. Auch ist das Dartspielen keine Frage des Alters.
Über 16 Teilnehmer, Profis gegen Laien traten in spannenden Zweikämpfen an um sich zu messen. Spaß und Ergeiz im sportlichen Wettkampf gegen die Profis hatten sich gelohnt. Schlussendlich holte sich Thomas Gleis den ersten Platz, gefolgt von Stefan Fress auf Platz zwei, Emil Wachter Platz drei und Platz vier die beste Dame, Vorsitzende Susanne Mühlbauer.

Sportereignisse DM in Heidenheim - vom 24.04.2018, 12:48
Klaus-Dieter Marx

Deutsche Meisterschaft im 4-Cross im Bikepark Hochberg Heidenheim

Einen besonderen sportlichen Leckerbissen bietet die Radsportabteilung im Heidenheimer Sportbund. Am Samstag, 5. Mai findet im Bikepark Hochberg in Heidenheim die Deutsche Meisterschaft im 4-Cross statt. Nach einer sehr gelungenen Premiere 2017 mit einem Rennen zum German 4X Cup und viel Lob von den Startern, legen die Macher für 2018 noch eine Schippe obendrauf.
In diesem Jahr steigt im Bikepark Hochberg in Heidenheim die Deutsche Meisterschaft im 4-Cross. Los geht es um 13:30 mit dem Training. Ab 17:00 Uhr stehen die Qualifikationsläufe auf dem Programm. Die Finalläufe starten direkt im Anschluss. Um dem Ganzen noch eine besondere Atmosphäre zu verleihen werden die letzten Finals bei Flutlicht ausgefahren.

Die 700 Meter lange Strecke wurde für das Rennen im letzten Jahr extra umgebaut, und um einige knifflige Sektionen, wie z.B. eine Rhythm Section erweitert.

Für alle Profis, die vom Samstag noch nicht genug haben, findet nach der Deutschen Meisterschaft am Samstag dann am Sonntag noch ein Lauf zur European 4-Cross Serie / German 4X Cup statt.

Zu diesem Rennen kann jedermann antreten. Zusätzlich zur Eliteklasse gibt es mehrere Klassen. Hier wird keine Lizenz benötigt wird, wie z.B. Mixed/Ladies, Hobby Men oder Gravity.

Aktuelle Infos gibt es auf: www.bikepark-hochberg.de

Hier Bilder vom letzten Jahr:

 

 

Vereine hsb-Fechten - vom 24.04.2018, 07:37
Franziska Mayer

Damen- und Herrendegen Schüler: Landesmeisterschaften Baden Nord und Württemberg in Ditzingen am 21. und 22. April 2018

Heidenheimer Degennachwuchs mit großer Medaillenausbeute

Bei den ersten gemeinsamen Landesmeisterschaften der Verbände Baden-Nord und Württemberg der Schüler, konnte der HSB-Degennachwuchs wieder einmal sein Können zeigen. In den drei unterschiedlichen Schülerjahrgängen sammelten die Fechterinnen und Fechter insgesamt elf Medaillen. Zudem gingen beide Mannschaftsmeistertitel nach Heidenheim.

Bei den erstmalig ausgetragenen gemeinsamen Schülermeisterschaften der Verbände Baden-Nord und Württemberg am vergangenen Wochenende in Ditzingen wurden die besten Degenschüler und –schülerinnen gesucht.

Im jüngsten Schülerjahrgang (2008) bei den Herren gewann Marius Kasdorff souverän den Meistertitel. Sein Vereinskollege Noah Kreß musste sich hier im Finale mit 8:10 geschlagen geben und sicherte sich somit die Silbermedaille.

Im mittleren Schülerjahrgang (2007) holte Paul Reich ebenfalls Silber, Frederik Zimmermann und Johannes Köpf landeten gemeinsam auf dem Bronzerang. Sowohl Johannes, als auch Paul mussten sich gegen den späteren Landesmeister Louis Noe (Tauberbischofsheim) mit 9:10 geschlagen geben.  Cornelius Köpf und Finn Niklas Riffel rundeten mit den Rängen fünf und zehn das Ergebnis des mittleren Jahrgang ab.

Bei den ältesten Schülern (2006) mussten Joannes Schenkengel und Tim Jurtschak beide ganz knapp im Halbfinale den Kürzeren ziehen und gewannen Bronze. Joannes schied hierbei gegen den Reutlinger Nico Leon Geckeler mit 8:10 aus, Tim hatte mit 9:10 gegen Dario Knör (Friedrichshafen) das Nachsehen. Lennart Wulf belegte nach einer 10:3 Niederlage gegen seinen Teamkollegen Joannes den siebten Rang. Erik Busch schied bereits vorab aus und landete auf Rang 19.

Bei den Damen gewann seine Schwester Kathi Busch (2008) im jüngsten Jahrgang die Silbermedaille. Sie musste im Finale der Heidelbergerin Darin Mohr mit 7:10 den Vortritt lassen.

Im mittleren Schülerjahrgang (2007) siegte Lisa-Marie Nüsseler vor ihrer Vereinskameradin Annalena Wohlstein. Lisa-Marie setzte sich mit 10:3 deutlich gegen die Vorjahressiegerin durch, und bescherte dem HSB damit eine weitere Goldmedaille.

Franziska Eichhorn konnte sich im ältesten Schülerjahrgang (2006) Bronze sichern. Sie schied im Halbfinale gegen Luisa Frey (Ravensburg) mit 9:10 denkbar knapp aus und belegte den dritten Platz.

Im Mannschaftswettbewerb der jungen Damen ging der Titel ebenfalls nach Heidenheim. Das Team des Heidenheimer Sportbundes  in der Besetzung   Franziska Eichhorn, Lisa-Marie Nüsseler, Annalena Wohlstein und Katie Busch setzte sich im Finale gegen die Fechtakademie Ravensburg mit 45:17 durch und sicherte sich Gold.

Im Teamwettbewerb der Herren setzte sich das Team mit den Fechtern Joannes Schenkengel, Tim Jurtschak, Paul Reich und Johannes Köpf im Halbfinale vorerst gegen den SSV Ulm mit 45:19 durch und konnten dann das Finale ebenso siegreich mit einem 45:29 Sieg gegen Ditzingen gestalten.

 

Bild: 2018-04-21+22-HD-DD-Schüler-Landesmeisterschaften-Ditzingen-TeamDD (1) (P.Stein)

Das Erfolgreiche Damendegenteam im Einzel und Mannschaftswettbewerb bei den Landesmeisterschaften Baden Nord – Württemberg (v.l.n.r.) Katie Busch, Annalena Wohlstein, Lisa-Marie Nüsseler, Franziska Eichhorn mit Kampfrichterin Franziska Mayr

 

Bild:   2018-04-21+22-HD-DD-Schüler-Landesmeisterschaften-Ditzingen-TeamHD (1) (J.Blank)

Die Landesmeister Baden Nord – Württemberg im Mannschaftswettbewerb (v.l.n.r.) Johannes Köpf, Tim Jurtschak, Joannes Schenkengel und Paul Reich

Vereine Niklas Multerer ist Deutscher Meister - vom 24.04.2018, 07:31
Jannis Blank

Deutsche Meisteschaften der Aktiven in Leipzig am 21. und 22. April 2018 (Einzel und Mannschaft)

Deutscher Meistertitel für Niklas Multerer

Siegessicher errung Niklas Multerer seinen ersten Deutschen Meistertitel bei den Aktiven in Leipzig. Anna Hornischer freut sich über Bronze und die Silbermedaille im Teamwettbewerb.

Im Kampf um die Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig waren die Heidenheimer Fechter und Fechterinnen sehr erfolgreich.

Von der Vorrunde befreit, startet Niklas Multerer mit deutlichen Siegen in der Direktausscheidung. Nach seinem 15:5 Sieg über Moritz-Arnim Weitbrecht (Eintracht Frankfurt) im 64er KO scheitern auch seine weiteren Gegner Felix Eichler (OSC Potsdam) mit 15:10 und Falk Spautz vom Fechtzentrum Solingen mit 15:8 an Multerer. Somit stand er dann im Viertelfinale Peter Bitsch vom Darmstätter FC gegenüber. Souverän meistert Multerer auch dieses Gefecht und lässt mit einem 15:9 Sieg nichts anbrennen. Den Meistertitel im Visier trat er im Halbfinale gegen seinen Kontrahenten Rico Braun aus Tauberbischofsheim an. Trotz mehrfachen Trefferausgleichs des Gegners blieb Multerer nervenstark und setzte bei einem Trefferstand von 13:13 die beiden entscheidenden Einzeltreffer zum Sieg. Mit voller Konzentration startete Niklas Multerer auch sein Finalgefecht gegen Toni Kneist aus Berlin. Mit einer frühen Führung nahm er den Kampf selbstbestimmt in die Hände und ließ Toni Kneist keine Chance auf einen Trefferausgleich. Nach einem spannenden Finale siegte Niklas Multerer nach Zeitablauf mit einem knappen 11:10 Sieg und durfte sich über seinen ersten Deutschen Meisterschaftstitel bei den Aktiven freuen.

Auch Sportsoldat Stephan Rein bahnte sich mühelos über deutliche Siege in der Direktausscheidung den Weg ins Viertelfinale. Dabei traf er im Feld der besten 16 Fechter auf seinen Vereinskameraden Florian Maunz. Dieser hatte sich ebenfalls durch eine siegreiche Vorrunde bis ins 16er KO vorfechten können, musste sich dennoch Rein mit 8:15 geschlagen geben und belegte am Ende Rang 14. Nach einer 11:8 Führung gegen Fabian Herzberg (TSV Leverkusen) hatte Stephan Rein nach der regulären Pausenzeit seinen Gegner nicht mehr im Griff und unterlag letztlich mit 11:15. Im Endklassement belegte Stephan Rein Platz 6.

Für Niklas Deißler endete der Wettkampf bereits im 64 KO. Durch einen schwachen Start in der Vorrunde konnte er seinen deutlich stärkeren Gegner Marco Brinkmann in der Direktausscheidung nicht besiegen und belegte Platz 63.     

Einen überzeugenden Auftritt lieferten auch die Damen der hsb-Fechtabteilung. Besonders erfreulich ist das Abscheiden mit Bronze von Anna Hornischer und den zwei weiteren Viertelfinalfechterinnen Anna Jonas und Sophia Weitbrecht.

Wie bei den Herren war auch Anna Hornischer durch Ihre Top-Platzierung auf der Deutschen Rangliste von den Vorrundenkämpfen befreit. Durch einen hervorragenden Einstieg in der Direktausscheidung mit Siegen über Solveig Linow (SC Izehoe), Stefanie Meier (Quernheimer FC) und der Juniorenweltmeisterschaftsteilnehmerin Kim Treudt-Gösser mit 15:7 erreichte Hornischer mühelos das Viertelfinale. Setzungsbedingt traf Anna Hornischer hier auf ihre Teamkameradin Sophia Weitbrecht, die sich ebenfalls für das Viertelfinale qualifizieren konnte. Schlussendlich behielt Hornischer in diesem Gefecht die Oberhand und zog mit einem 15:9 Sieg ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaften ein.

Hier unterlag sie der späteren Siegerin Beate Christmann aus Tauberbischofsheim in einem spannenden Gefecht mit 11:13. Die Jurastudentien und Teilnehmerin der U23 EM vergangene Woche in Jerewan (Armenien) freute sich am Ende über die Bronzemedaille.  

Überraschend zeigte sich Anna Jonas an diesem Wochenende kämpferisch und erreichte ebenfalls das Viertelfinale. Gegen ihre Gegnerin, der ehemaligen Heidenheimerin Alexandra Ehler, war sie allerdings um den Einzug ins Halbfinale chancenlos und musste die 6:15 Niederlage mit einem am Ende dennoch guten siebten Rang hinnehmen. 

Die weiteren Platzierungen im Damendegen: Vanessa Riedmüller (10.), Lea Mayer (19.), Frauke Gnaier (25.), Viktoria Hilbrig (28.), Katrin Sommer (40.), Franziska Mayr (44.), Vannesa Heinz (46.) und Lillia Carducci (52.).             

Im Mannschaftswettbewerb  sicherte sich das hsb-Damendegenteam um Anna Hornischer, Sophia Weitbrecht, Vannessa Riedmüller und Anna Jonas durch drei Siegen in der Vorrunde ein Freilos im Achtelfinale. Damit waren sie direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Um so deutlicher der Mannschaftskampf gegen EFG Essen mit 19:9 gewonnen wurde, desto knapper und spannender war das Halbfinalgefecht gegen den Konkurrenten Tauberbischofsheim. Obwohl das Heidenheimer Team in Führung lag, wurden die drei abschließenden Gefechte spannend. So ging Vannessa Riedmüller mit nur noch einem Punkt Führung in das abschließende Gefecht. Bis zur letzten Sekunde konnte sie die Führung gegen Beate Christmann aufrechterhalten und sicherte dem hsb-Team den Einzug ins Finale. Nicht zu verwirklichen war im Finale der Sieg gegen TSV Leverkusen. Hier unterlagen die Damen am Ende mit 29:45 Treffern und wurden somit Vizemeister.

Für einen runden Abschluss sorgte das hsb-Herrendegenteam mit der Bronzemedaille.

Von der Vorrunde befreit traten die Heidenheimer Niklas Multerer, Stephan Rein, Florian Maunz und Niklas Deißler im Achtelfinale zunächst gegen den Elmshorner MTV den Kampf um die Medaille an, aus dem sie mit einem 45:31 Sieg hervorgingen, gefolgt mit dem Erfolg über den Darmstädter FC mit 45:22. Im Halbfinale nahm der Mannschaftskampf gegen den FC Tauberbischofsheim erst im Schlussgefecht die Wende. Die Führung mit einem Treffer reichte letztlich nicht aus, so dass sich das hsb-Team denkbar knapp mit 42:43 geschlagen geben musste. So galt es im kleinen Finale die Erwartung auf die Medaille zu erfüllen. Dies erfolgte mit einem knappen 8:7 Sieg über die Startgemeinschaft Heidelberger FC und TSG Rohrbach.

Tauberbischofsheim setzte sich im Finale gegen TSV Bayer Leverkusen mit 45:30 durch und wurde damit Deutscher Mannschaftsmeister im Herrendegen.

 

Bild:     Die erfolgreichen Teams des Heidenheimer Sportbundes mit (hinten v.l.n.r.) Sophia Weitbrecht, Anna Jonas, Vanessa Riedmüller und Anna Hornischer, sowie (vorne v.l.n.r.) Florian Maunz, Niklas Deißler, Stephan Rein und Niklas Multerer.

Bild:     Niklas Multerer im Gefecht zum Meistertitel gegen Toni Kneist. 

Sportabzeichen Fit in die Saison - vom 24.04.2018, 07:25
Klaus-Dieter Marx

Fit in die Saison - Deutsches Sportabzeichen in den Startlöchern

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein durch das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeiche ngesch ütztes Ehrenzeichen. Durch bestimmte sportliche Leistungen kann es jeder erwerben,jung oder alt, Menschen mit oder ohne Behinderung und ohne Zugehörigkeit zu einem Sportverein.


Das Deutsche Sportabzeichen darf an staatlichen Uniformen getragen werden  und ist eineVoraussetzung zur Einstellung in den Polizeidienst. In Stadt und Landkreis Heidenheim koordiniert der Sportkreis mit Hilfe von Stützpunktleitern in den Sportvereinen diesen sportlichen Leistungsnachweis. So manche Besonderheit macht das Sportabzeichen attraktiv, als Schulwettbewerb, innerhalb von Feuerwehren und auch als Familienwettbewerb.

Zwischenzeitlich hat das Sportabzeichen als KINDI-Sportabzeichen auch in vielen Kindergärten Fuß gefasst. Bewegung unter Berücksichtigung der örtlichen Möglichkeiten und ohne Leistungsdruck. Jährlich haben schon bis zu 1200 Kinder in unseren heimischen Kindergärten teilgenommen. Ein guter Einstieg in lebenslange Bewegung.
 

So war es auch dem Referenten für das Deutsche Sportabzeichen, Manfred Albrecht, ein besonderes Anliegen, im Rahmen einer Tagung rund 50 beteiligte regionale Stützpunktleiter über die neuesten Änderungen zu informieren und fit für den Einsatz zu machen. Urkunden und Gutscheine gab es auch für die teilnehmenden Schulen. Die besten Schulen werden traditionsgemäß zu einer Ehrungsfeier nach Stuttgart eingeladen und erhalten dort aus ministerieller Hand eine Urkunde.
 

Als Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz hatte der Sportkreis als Abschluss zu einem Buffet eingeladen. So blieb ausreichen Zeit für den Kollegialen Erfahrungsaustausch und Planung der Saison 2018.


Informationen über das Deutsche Sportabzeichen gibt es unter www.sportkreis-hdh.de  

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