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Vereine SVM - Kinderturnen - vom 01.12.2022, 16:15
Seppi Elbert

SVM gestaltete einen „Tag des Kinderturnens“

Der SV Mergelstetten beteiligte sich am „Tag des Kinderturnens“, eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Turnerbundes. Die Kindertag wurde an einem Samstag im Sportvereinszentrum des SVM ausgetragen.

Angelina Salzinger hat als FSJler beim SVM die Veranstaltung geplant und mit der Jugendleitung Tanja Eisner und Jan-Philipp Tschernutter durchgeführt. In einem flexiblen Zeitraum von 10-16 Uhr konnten die Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren mitmachen und kommen und gehen wie es ihnen gefiel. So wurden über 50 Kinder, gemeinsam mit Familien und Freunden, an acht verschiedenen Stationen zum Sport mit Spaß animiert und unter Mithilfe von Ehepaar Tschernutter und Elke Bassmann betreut. Dabei ging es um Kraft, Geschicklichkeit und Balance. Unter anderem mussten sich die Kinder mit den Füßen durch niedrig hängende Ringe schwingen, um ans Ziel zu gelangen. Bei einer anderen Station wiederum hangelten sich die Kinder mit den Händen an einer Leiter entlang, die auf zwei Reckstangen befestigt war. Jede Station hatte einen individuellen Schwierigkeitsgrad, bei dem die Kinder viel Ehrgeiz zeigten und ihr Bestes gegeben haben!

Die vielen positiven Rückmeldungen und das Lächeln der Kinder hat dem SV Mergelstetten gezeigt, dass das eine Veranstaltung ist, die nach Wiederholung ruft.

Vereine SVM - Sportakrobatik - vom 01.12.2022, 16:12
Seppi Elbert

SVM verpasst knapp das Podest              

Am vergangenen Wochenende fanden in der Sport- und Festhalle Mergelstetten die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Sportakrobaten statt. In der dreigeteilten Veranstaltung Herbstpokal, Meisterklasse und Mannschaftspokal waren auch 12 Sportlerinnen des SV Mergelstetten am Start.

Den Anfang des langen Wettkampftages machten die Starter des Herbstpokals. Hier zeigten Formationen unterschiedlicher Altersklassen ihr aktuelles Programm. Ganz vorne belegten gleich zwei Einheiten aus Ebersbach die Plätze 1 und 2, gefolgt von einer Truppe aus Uhingen. Die bereits erfahrenen Sportler zauberten dem zum Teil Sportakrobatik unerfahrenen Publikum die ganze Vielfalt dieser Sportart. Die Heimstarter mit Samanta Rehfuss, Chantal Krenzke und Obermädchen Anna Lena Krenzke kam fehlerfrei durch ihr neues Programm. Klar zu erkennen war jedoch, dass die Elemente klappten, aber noch unsicher und neu wirkten. Sie belegten in einem großen Starterfeld und dichtem Punktestand Platz 14. Man war mit der Präsentation zufrieden.

Zwischen den Mannschaftsblocks turnten die Senioren ihre 3 Übungen. Im Damen Paar siegte klar Albershausen vor Grafenau. Auch im Trio hatte Albershausen die Nase vorn und Starter aus Uhingen und Erbstetten wurden auf die Plätze verwiesen. Herren Paare und Gemischte Paare waren leider nicht am Start. Mit dabei sein sollte in der Seniorenklasse auch das neu formierte Gemischte Paar mit Diana Lust SV Mergelstetten in der Startgemeinschaft mit dem vom SC Riesa kommenden Daniel Blintsov. Leider fand dieser Höhepunkt nicht statt, da Daniel eine längere Krankheitsphase hatte und so nicht fit genug war, um nach Mergelstetten zu kommen. Das bedeutete bei den vielen Darbietungen, der fast 140 Akteure, in der aus allen Nähten platzenden Sporthalle in Mergelstetten keinen Abbruch.

Der anschließende Mannschaftspokal der Nachwuchssportler ist immer eine spannende Sache. So ist es meist am Ende des Jahres interessant zu sehen wie sich die Einheiten im Laufe des Jahres weiterentwickelt haben. Sehr stark hatten sich die Einheiten des SVM noch im Frühjahr präsentieren können. Doch nach den Ferien war es schwierig wieder in eine gute Trainingsphase zu kommen. Leistungsträger hatten beschlossen ihre Karriere zu beenden, neu gebildete Einheiten litten unter kleinen Verletzungen oder Krankheiten. Also, die Vorbereitung des Wettkampfes lief alles andere als optimal. Trotzdem war spannend zu sehen, wo das Team im Ranking von 7 gemeldeten Mannschaften landen würde.

Als erstes ging die neue zusammengestellte Formation mit Luisa Gündel, Amaryllis Stavrogianni und Obermädchen Mirijam Chalghoumi an den Start. Sie zeigten mit der neuen Besetzung von Amaryllis als Mittelfrau eine grandiose Leistung. Alle Elemente klappten fehlerfrei und wirkten sehr sicher und gekonnt. Choreographisch begeisterte man mit einer fröhlichen Musik und erhielt mit 21,930P. eine leistungsgerechte Wertung.

Klar war von Anfang an, dass der TSV Grafenau eine Führungsrolle beanspruchte. Sie starteten mit einem sehr erfahrenen Gemischten Paar mit einer Wertung von 23,150 Punkten.

Auch Erbstetten und Sindelfingen hatten Sportler dabei, die das Jahr genutzt hatten, um an Nachwuchsturnieren sich weiter zu entwickeln. Albershausen startete ebenfalls mit einem sehr guten Trio und einer Wertung von 22,30P.

Als zweiter Start ging für den SVM das Damen Paar Selina Linsmeier mit Klara Schulz ins Rennen. Die beiden sind noch im Level 1 unterwegs, und haben somit eine viel geringere Schwierigkeit. Sie zeigten auch eine sehr ruhige, sichere und gelungene Übung. 21,01P. Das bedeutete in der Hälfte des Wettkampfes Rang 3 für den SVM. So hätte man das erhoffte Ziel erreicht. Der dritte Start war ebenfalls neu zusammengestellt mit Maya Heidecker und Anastasija Schwarz. Die beiden sehr jungen Sportler hatten sich viel vorgenommen, wurden aber durch Krankheit zurück geworfen, so dass ein Start fast nicht möglich gewesen wäre. Dafür haben es die Beiden richtig gut gemacht und gezeigt, dass man vor der Pause gut vorbereitet war. Einzig die Tempoelemente wirkten etwas unsicher, da hier die Wiederholungen, die dafür nötig sind einfach fehlten. 19,62P. war die gezeigte Übung dem Kampfgericht wert. Der letzte Start des SVM musste es also richten. Lisa Huber, ebenfalls neu mit Partnerin Naila Chalghoumi, waren wie entfesselt und zeigten ein richtig gutes und anspruchsvolles Programm. Gespannt war zu sehen, wieviel die Kampfrichter diese Übung wert war. 20,61P. steuerten die Zwei für die besten drei Wertungen eines Vereins bei.

Klar war, dass es für einen Podestplatz knapp werden würde. Platz 1 und 2 waren schon mit mehr als zwei Punkt Vorsprung an Grafenau und Erbstetten vergeben. Platz drei wurde zwischen Sindelfingen und Mergelstetten ausgemacht. Knapp konnten sich die Sindelfinger mit 0,33P. Vorsprung vor den SVM schieben. Trotzdem war man beim Ausrichter nicht unzufrieden. Es hatte nach 3 Jahren wieder ein erster Wettkampf in Mergelstetten stattgefunden. Das Interesse war groß gewesen und der Veranstalter hatte mit einem komplett neu besetzten Orga-Team super funktioniert. Die jungen Sportlerinnen haben ihr Bestes gegeben und wirklich sehr gut performt, so dass die Trainer*innen sich einig waren, dass man im Moment einfach mit sauberen, fehlerfreien Übungen zufrieden sein kann. Das große Interesse der Zuschauer war ein motivierendes Umfeld für alle Akteure.

Bild: Seppi Elbert: Anastasija Schwarz mit Maya Heidecker SVM haben mit der Mannschaft Platz 4 erreicht

 

Fazit zur Baden-Württemberger Meisterschaften aus SVM-Sicht

Die im Umbruch befindliche Sportakrobatik des SV Mergelstetten hat sich bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften wacker geschlagen. Trotz Umbau der einzelnen Einheiten, durch Karriereende einiger Akteure und Trainingsschwierigkeiten, konnte man sich bei den Meisterschaften wacker halten. Da es keine geeignete Halle für den Wettkampfboden gibt und Trainerinnen für den Leistungsbereich sich dadurch anders orientiert haben, sieht man die Leistungsspitze in Gefahr. Deshalb der Aufruf an die Stadt, Firmen, Vereine und andere Intuitionen prüfen sie, ob es eine Möglichkeit gibt, eine Halle mit 400 m² und einer Höhe von 6 m für die Sportakrobaten zur Verfügung zu stellen. Andersfall ist das Leistungsniveau der Sportakrobaten des SVM nicht zu halten. Über eine positive Antwort würde sich der SV Mergelstetten freuen. Antwort bitte an die Geschäftsstelle 07321-52701 oder Email svmergelstetten@t-online.de

Vereine hsb-Fechten - vom 16.11.2022, 05:36
Franziska Mayr

U17 CC Turnier Damen- und Herrendegen in Grenoble (Frankreich) vom 12.-13.11.2022

Nach einer langen Durststrecke der Erfolge in der Altersklasse der Kadetten (U17), zeigten die hsb Degendamen beim europäischen CC Turnier im französischen Grenoble eine überragende Leistung und holten sich sowohl im Einzel-, als auch im Teamwettbewerb Edelmetall. Die erst 15 Jährige Lisa-Marie Nüsseler schaffte es als große Überraschung bis auf den Bronzerang. Ihre Vereinskollegin Daria Yoosefi erreichte im Mannschaftswettbewerb mit dem Deutschen Team einen großartigen zweiten Platz.

Beim zweiten CC Turnier dieser Saison, gingen 176 Teilnehmerinnen aus 14 Nationen in Grenoble an den Start. Mit dabei waren auch die starken US Amerikanerinnen, die das Turnier deutlich dominierten. Für den hsb gingen gleich fünf Fechterinnen für Deutschland an den Start. Die Nachwuchsfechterinnen Katie Busch, Anna Sünderhauf und Greta Neuber schafften unter der harten Konkurrenz einen souveränen Turnierauftakt in der Vorrunde und schafften somit auch den Einzug in die Direktausscheidung. Für die drei war allerdings hier bereits im ersten KO Endstation. Eine Runde weiter ging es für Daria Yoosefi, die beim ersten CC in Klagenfurt mit einem Top 8 Ergebnis zu überzeugen wusste. Diesmal unterlag sie dagegen bereits in der Runde der besten 64 ihrer Kontrahentin Anya Mehrotra (USA) und landete schließlich auf dem 58. Platz.

Besser lief es für die hsb’lerin Lisa-Marie Nüsseler, die von einem perfekten Turniertag profitierte. Bereits in der Vorrunde ließ sie lediglich eine Niederlage zu und war mit einem top Index von der ersten Direktausscheidung befreit. In der Runde der letzten 128 setzte sie sich gegen die Britin Cruickshank durch, auch ihre nächste Gegnerin Eda Cevikol (Frankfurt) hatte das Nachsehen. Im Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale traf Nüsseler dann auf die an eins gesetzte Gabrielle Holland (Großbritannien), die sie mit 15:9 deutlich hinter sich ließ. Somit stand Nüsseler in der Runde der besten 16, doch war weiter hungrig nach Siegen. Mit einem knappen 15:14 Sieg gegen die Ukrainerin Kseniya Kushtan schaffte sie den Sprung unter die Top 8. Nervenstark bewieß sie sich auch hier gegen die US Amerikanerin Melinda Yao und siegte erneut 15:14. Damit war der Podesplatz und damit Edelmetall sicher. Mit 12:15 hatte sie im Halbfinale schließlich gegen Leehi Machulsky das Nachsehen, platzierte sich dennoch neben den überlegenen Amerikanerinnen auf einem bärenstarken dritten Rang.

Als beste Deutsche holte sich Nüsseler verdient die Bronzemedaille, wichtige Punkte auf der Europäischen U17 Rangliste, sowie die Ranglistenführung der Deutschen Kadetinnen.

Für einen weiteren Medaillenerfolg sorgte die Deutsche Nachwuchsmannschaft der Damen. Mit dabei auch hsb Degenass Daria Yoosefi, die gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Eva Steffens (Heidelberg), Feline Kaltenbach (Waldkirch) und Cagla Aytekin (Frankfurt) für Deutschland antrat. Mit überlegenden Siegen gegen Frankreich und die Favoriten aus Italien, traf das Quartett im Finale schließlich auf die USA. Mit 41:45 verpassten sie knapp den Sensationserfolg, durften sich dennoch über die Silbermedaille freuen.

Im Team Deutschland 2 ging Lisa-Marie Nüsseler gemeinsam mit Fiona Fricke (Frankfurt), Fiona Illig (Kaufbeuren) und Lea Stumpf (Bonn) an den Start. Denkbar knapp verpassten sie um einen Treffer gegen Norwegen den Einzug ins Achtelfinale und schieden auf Rang 17 aus.

Das nächst anstehende CC Turniere wird das Heimturnier rund um den Hartmann Cup in Heidenheim sein. Am 10./11. Dezember dürfen sich dann die hsb Damen mit den besten Fechterinnen aus Europa und der Welt messen und um die Qualifikation zu den Europameisterschaften kämpfen.

Im Herrenwettbewerb sorgten die Deutschen Teilnehmer für keinen wirklichen Erfolg. Eine deutliche Verbesserung zeigte hsb’ler Erik Busch, der als einer von drei Deutschen bis in die Runde der besten 32 vordrang. Am Franzosen Noam Duchene scheiterte Busch allerdings mit 6:15 deutlich am Einzug ins Achtelfinale und platzierte sich schließlich auf Rang 29.

Ergebnisse Damen (174 TN): Lisa-Marie Nüsseler (3.), Daria Yoosefi (58.), Anna Sünderhauf (101.), Katie Busch (111.), Greta Neuber (140.)

Ergebnisse Herren (204 TN): Erik Busch (29.), Tim Jurtschak (72.), Ivan Ostalskyi (173.)

   

Bild: links: (Platz 2) vlnr Daria Yoosefi, Cagla Aytekin, Eva Steffens, unten Feline Kaltenbach

Bild rechts: (Platz 3) Lisa-Marie Nüsseler

 

 

Damendegen Weltcup in Tallinn vom 11.-13.11.2022

Die offizielle Saison im Spitzensport der Degenfechterinnen startete vergangenes Wochenende mit dem ersten Weltcup im estnischen Tallinn. Für den Heidenheimer Sportbund nahmen gleich drei Fechterinnen für Deutschland teil. Leider reichte es für eine Spitzenplatzierung nicht aus, die hsb’lerinnen schieden bereits in der Vorqualifikation aus und verpassten die vorderen Ränge.

Ganz bitter lief es für Degenass Anna Jonas, die vergangene Saison sogar bei der Weltmeisterschaft für die Deutschen Farben kämpfen dürfte. Beim top besetzten Wettkampf kam sie unter 275 Teilnehmerinnen aus 50 Nationen nicht über die Vorrunde hinaus. Trotz einem guten Start in der Qualifikationsphase, verpasste sie mit nur einem Sieg die Direktausscheidung und landete undankbar auf Rang 242.

Die noch für die U20 startberechtigte Alexandra Zittel feierte in Tallinn ihre erste Weltcup Teilnahme bei den Aktiven. Mit drei Siegen und drei Niederlagen gelang ihr eine souveräne Vorrunde und damit der Einzug in die Direktausscheidung. Unglücklicherweise traf sie mit Alexandra Ehler ausgerechnet auf eine Deutsche Kontrahentin. Lange konnte Zittel das Gefecht ausgeglichen halten, bis sie aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk schließlich unterlag. Trotz Kampfgeist verpasste sie mit einer 8:9 Niederlage die nächste Runde und beendete das Turnier nicht nur auf Rang 168, sondern schließlich sogar im Krankenhaus zum Röntgen.

Am besten schlug sich hsb Fechterin Viktoria Hilbrig, die mit gleich fünf Siegen einen optimalen Turnierauftakt genießen konnte. Durch ihre starke Vorrundenleistung war sie vom 256er KO befreit und traf in der Runde der letzten 128 auf die Serbin Jana Grijak. Hier unterlag sie ihrer Gegnerin mit 11:15 und landete im Endklassement auf dem 105. Platz.

Trotz der enttäuschenden Leistung im Einzelwettbewerb, durfte sich hsb’lerin Anna Jonas im Teamwettbewerb um den Nationenweltcup erneut beweisen. Gemeinsam mit Alexandra Ehler, Ricarda Multerer und Laura Wetzker (alle Leverkusen) ging sie für Deutschland an den Start. Nach einem deutlichen Auftaktsieg gegen Lithauen (45:26), verpasste das Quartett den Einzug unter die Top acht gegen die starken Ungarinnen.

In den darauf folgenden Platzierungsgefechten mussten sie erneut eine knappe Niederlage mit 38:39 gegen Hongkong einstecken, ehe sie sich auch Kanada mit 33:45 geschlagen geben mussten. Das Gefecht um den 15. Platz konnten sie immerhin mit 45:25 gegen Ägypten für sich behaupten.

Vereine SV Mergelstetten Schützen - vom 15.11.2022, 17:46
Michael Zorn

Jahresschlussfeier der SVM-Schützen

Im voll besetzten Schützenhaus haben die SVM-Schützen ihre Jahresschlussfeier abgehalten mit den Höhepunkten der Siegereherung der Abteilungs- und Jahrespokale.

Oberschützenmeister Michael Zorn ließ das vergangene Jahr revue passieren und sprach seinen Dank allen Helfern und Unterstützern der Schützenabteilung aus, welche bei Schieß-und Wirtschaftsdienst, sowie bei der Pflege und dem Unterhalt des Schützenhauses mitgeholfen haben. Trotz Einschränkungen in diesem Jahr wurden über 300 Stunden Eigenleistung bei gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen mit eingebracht, sowie beim Unterhalt, Pflege und Instandhaltung der Sportstätte.

Die Schützenabteilung hat sich auch entschieden, das Georg-Mayer-Wanderpokalschießen in diesem Jahr noch einmal auszusetzen. Die unsichere Zeit und die Tatsache, daß 90% der aktiven Schützen des SVM im Durchschnitt 75 Jahre alt sind, möchte man ein bestimmtes Risiko nicht eingehen. Dazu bittet die Schützenabteilung auch um Verständnis.

Bei den Rundenwettkämpfen erreichten die Schützen im Kreis Heidenheim einen guten Platz im Mittelfeld.

Den Jahrespokal Luftgewehr, welcher die Leistung über das ganze Jahr hinweg  wiederspiegelt, gewann Michael Zorn mit Jahresbestergebnis von 311,1 Ringen und einem 5,2-Teiler. Werner Schmid belegte Platz 2 mit 293,2 Ringe und 7,4-Teiler vor Heinz Schmauder mit 294,2 Ringen und 23,7-Teiler.

Den Abteilungspokal der Damenklasse gewann Heidi Wengenmayer mit einem knappen Vorsprung von 10,3 Punkten. Sie verwies Monika Schmauder auf den 2. Platz. Den 3. Platz sicherte sich Hanne Weber. Den Abteilungspokal in der Schützenklasse gewann Michael Schmauder mit 8,2 Punkten Vorsprung auf Michael Zorn und noch vor Tim Schmauder. In der Seniorenklasse gelang Werner Zorn die Überraschung und gewann äußerst knapp mit 3,3 Punkten vor Klaus Straub und dieser lag 14,5 Punkte vor Willi Burkhardt.

Werner Schmid war mit der Luftpistole der Beste und verwies Willi Burkhardt und Michael Zorn auf die Plätze 2 und 3.

 

Bildbeschreibung von links: Michael Schmauder, Werner Zorn, Werner Schmid, Heidi Wengenmayer und Michael Zorn.

Vereine SC Giengen - Nordic Walking - vom 15.11.2022, 17:46
Evi Mack

SC Giengen beim Geologenlauf dabei

Der Start beim 32. Geologenlauf, der charakteristischen Strecke durch den Meteorkrater

in Steinheim, begann mit wehmütigen Gefühlen. Der Anblick der abgebrannten Wentalhalle im Vordergrund tat sehr weh. Dank der kameradschaftlichen Begrüßung von Jürgen Olschewski, der vor über 30 Jahren diesen Volkslauf ins Leben gerufen hatte, konnte man sich voll auf den Lauf konzentrieren und sein Bestes geben. Die Nordic Walker vom Sportclub Giengen mit Maria Hautmann, Gisela Grabinger, Maria Grüger, Andrea Apprich, Susanne Heitz, Donata Mocko, Evi Mack, Silvia Fähndrich, Elke Bauer, Karl Brugger, Hans Georg Roßkopf, Werner Rakus unter den 635 Finisher, waren auch unter den sechs größten Gruppen mit ihrer Meldung. Mit verändertem Konzept, dem neuen Vereinszentrum brachte der TV Steinheim diesen Geologenlauf erfolgreich über die Bühne. Trotz den neuen Herausforderungen und räumliche Neuausrichtungen war ein großes Interesse zur Teilnahme vorhanden. Dank der trockenen Witterung konnte die Siegerehrung und die Bewirtung im Außenbereich stattfinden. Organisator Ralf Geringer und seinem Team, galt großer Respekt und Dank für die gut organisierte Ausrichtung.

Vereine hsb-Fechten - vom 09.11.2022, 09:27
Franziska Mayr

U20 Qualifikationsturnier Damen- und Herrendegen in Heidenheim am 5./6.11.2022

Vor heimischer Kulisse starteten am Wochenende die U20 Nachwuchsfechterinnen und -fechter des Heidenheimer Sportbundes. Beim Deutschen Qualifikationsturnier ging es um die Teilnahme der anstehenden Junioren Weltcups. Mit zwei starken dritten Plätzen durch Alexandra Zittel und Horant Kummer zeigten die hsb’ler eine gute Leistung und dürfen sich somit auf die Weltcup Turniere in Riga und Laupheim freuen.

Unter 198 Teilnehmenden gingen 19 Herren und 15 Damen des hsb an den Start. In den Trainingshallen des Paul-Gnaier-Fechtzentrums nahmen daher nicht nur die für die U20 startberechtigten Degenkünstler teil, sondern auch die aufstrebenden, jungen hsb’ler.

Den Anfang machten die Jungs, gleich fünf der Nachwuchsfechter mussten ihren Wettkampf bereits in den Vorrunden beenden. Für den Routinier Matthew Bülau, der seit dem Sommer am College in Ohio (USA) lebt und trainiert, lief der Turnierauftakt dagegen besser. Somit ging er an Nummer zwei gesetzt in die Direktausscheidung und war durch seine Leistungen in den Vorrunden vom 64er KO befreit. Im Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale besiegte er den Krefelder Jakob Brychcy, ehe er von Timon Arnhold (ebenfalls Krefeld) in der Runde der letzten 16 aufgehalten wurde. Mit 14:15 verpasste Bülau damit hauchdünn das Viertelfinale und belegte im Endklassement nur Rang neun.

Besser lief es dagegen für Horant Kummer, der mit Siegen über Patrick Meinhardt (Mannheim), Nayan Gwalani (Tauberbischofsheim) und Marc Pohl (Bonn) sich bis ins Viertelfinale kämpfen konnte. In der Runde der besten acht traf er auf den Berliner Steven Berger und konnte mit 14:11 die Oberhand behalten. Damit qualifizierte sich Kummer für das Halbfinale, in dem er schließlich dem Leipziger Ole Petersen mit 12:15 unterlag. Für Horant Kummer heißt der dritte Platz jedoch sein bisher bestes Ergebnis in der U20 und einen großen Sprung auf der Deutschen Rangliste. Sein Bruder Gernot Kummer erreichte als weiterer Heidenheimer mit Platz 16 das Achtelfinale, er musste sich dem Berliner Berger geschlagen geben.

Sieger des Herrenturniers wurde schließlich Bendix Kelpe (Tauberbischofsheim), der sich im Finale gegen Ole Petersen Gold sicherte.

In der Quote der Deutschen Herrendegenfechter sind nun mit Horant Kummer, Matthew Bülau und Benedict Schenkengel drei Heidenheimer vertreten. Der erste Junioren Weltcup führt die hsb’ler bereits Mitte November nach Riga (Lettland).

Bild: Horant Kummer (li.) in Aktion

 

Die Heidenheimer Degendamen schickten 15 Mädels ins Rennen. Nachdem die Vorrunde bestanden war, schieden vier Fechterinnen in der Zwischenrunde aus. Die erst 15 Jährige Lisa-Marie Nüsseler konnte sich hier besonders hervortun und lag nach den Runden auf Rang zwei der Setzliste. Nach einem Freilos im 64er KO scheiterte sie allerdings an der Frankfurterin Fiona Fricke und belegte somit nur Platz 17.

Nachdem sich Alla Zittel gegen ihre Trainingskollegin Maike Behrens in der Runde der letzten 32 durchgesetzt hatte, unterlag auch sie der Frankfurterin Fricke.

Auch Daria Yoosefi musste sich in hsb internen Gefechten beweisen, konnte sich allerdings mit Siegen über Maria Herz (Heidenheim) und Ellen Weber (Quernheim) bis ins Achtelfinale kämpfen. Erst Alexandra Zittel beendete Yoosefis Siegeserie und zog ins Viertelfinale ein.

Die hsb’lerin Patricia Schulenburg schaffte ebenfalls mit einem Sieg über ihre Vereinskameradin Charlotte Marx den Sprung unter die besten acht. Im erneuten vereinsinternen Duell zwischen Schulenburg und Zittel, konnte sich schließlich Degenass Alexandra durchsetzen und sich somit fürs Halbfinale qualifizieren.

Am Ende fehlte leider das letzte Durchhaltevermögen, so unterlag Zittel der Leverkusenerin Floria Wedel, die im vorherigen Turnierverlauf bereits eine der Heidenheimer Favoritinnen Carolina Alves De Lima aus dem Weg geräumt hatte.

Mit Alexandra Zittel auf Rang drei, Patricia Schulenburg auf dem sechsten Platz und drei weiteren hsb’lerinnen im Achtelfinale, stimmte allerdings die Erfolgsbilanz.

Im Finale konnte sich Floria Wedel gegen ihre Vereinskollegin Fiona Müller (Leverkusen) durchsetzen und den Turniersieg erringen.

Für den anstehenden Heimweltcup der Damen in Laupheim Anfang Dezember dürfen unter 20 Deutschen Starterinnen dann gleich acht Heidenheimerinn mitantreten.

Aus organisatorischer Sicht verlief das Heimturnier für die Fechtabteilung des Heidenheimer Sportbundes sehr gut. Somit geht das Team des Fechtzentrums guter Dinge an den Hartmann Cup, bei dem dann am 10./11. Dezember die besten Europäischen Fechterinnen der U17 in der Karl-Rau-Halle um wichtige Punkte der EM Qualifikation kämpfen.

Bild: Alexandra Zittel im Halbfinalgefecht

Ergebnisse Herren (100 TN): Horant Kummer (3.), Matthew Bülau (9.), Gernot Kummer (16.), Benedict Schenkengel (20.), Henri Breker (21.), Jonas Boorz (23.), Max Eberhardt (32.), Erik Busch (44.), Marwin Heuberger (46.), Frederik Zimmermann (49.), Stephan Schuller (57.), Paul Reich (59.), Gabriel Jung (62.), Ivan Ostalskyi (69.), Johannes Köpf (78.), Kilian Schmutz (89.), Tim Jurtschak (98.), Finn Riffel (100.)

Ergebnisse Damen (98 TN): Alexandra Zittel (3.), Patricia Schulenburg (6.), Charlotte Marx (10.), Daria Yoosefi (11.), Alla Zittel (13.), Lisa-Marie Nüsseler (17.), Maike Behrens (20.), Anna Sünderhauf (41.), Katie Busch (44.), Maria Herz (54.), Carolina Alves De Lima (58.), Giulia Albrecht (68.), Greta Neuber (69.), Franziska Eichhorn (71.), Gaia Olga Leocata (72.)

Bilder: Jörg Busch

Johann Georg Hitzler

Nach dem ersten von vier Wettkampftagen liegt der SSV Steinheim in der Landesoberliga Nord auf dem dritten Tabellenplatz. In Ditzingen-Hirschlanden traten die Bogenschützen am Sonntag, den 06. November, zum ersten Mal in dieser Saison gegeneinander an. Beim Ligaschießen bilden 3 Schützen eine Mannschaft und schießen innerhalb von zwei Minuten 6 Pfeile, wobei nur ein Schütze auf der Schießline stehen darf. Die Entfernung zum Ziel beträgt 18 m und die Mitte, die zehn Ringe zählt, ist ungefähr so groß wie ein Teelicht, was 4 cm entspricht. Es wird im Satzsystem geschossen, was bedeutet, dass die Mannschaft, die mehr Ringe geschossen hat, zwei Punkte erhält, bei Ringgleichheit jede Mannschaft einen Punkt. Die Mannschaft welche 6 Satzpunkte erreicht gewinnt das Match, bei 5:5 Satzpunkten bekommt jede Mannschaft einen Matchpunkt. Insgesamt werden pro Wettkampf 7 Matches geschossen. Der erste Gegner war den Steinheimern gut bekannt, da der SV Mögglingen vor der Auflösung der Bezirke ebenfalls im Bezirk Mittelschwaben war. Mit einer soliden Leistung von durchschnittlich 8,66 Ringen pro Pfeil waren nach 3 Sätzen die ersten Punkte für Steinheim sicher. Da Weil im Schönbuch seine Mannschaft zurückgezogen hatte, wurde ein so genanntes „Leermatch“ geschossen, d.h. man schießt gegen einen „unsichtbaren Gegner“ und nach drei Sätzen ist Schluss. Da bei Punktgleichheit in der Tabelle die Satzdifferenz zählt, muss dieses Leermatch geschossen werden. Der dritte Gegner BSV Brackenheim wurde nach vier Sätzen mit 57, 54, 54, 57 Ringen und 6:2 Punkten ebenfalls besiegt. Die Schützengilde Ditzingen wurde auch mit 6:2 Punkten geschlagen. In der Pause, die nach den ersten vier Matches stattfand, belegten die Steinheimer Bogenschützen punktgleich mit Geislingen, aber aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses den zweiten Platz. Gegen die Schützenkameradschaft Fellbach-Schmiden wurde es spannend. Die ersten Satzpunkte wurden geteilt (55:55 Ringe), der zweite Satz ging an Fellbach-Schmiden. Im dritten Satz gelang dem SSV Steinheim die perfekte Passe. Mit allen 6 Pfeilen wurde die Zehn getroffen, somit 60:56 Ringe. Der vierte Satz ging wieder an Fellbach und im fünften und letzten Satz entschied 1 Ring mehr zugunsten Fellbach das Match. Im sechsten Match war die Luft raus und so musste Steinheim auch die Punkte für dieses Match an die SGi Welzheim abgeben. Das letzte Match gegen den BSC Geislingen/Steige 2 wurde nach drei Sätzen mit 6:0 Punkten gewonnen. Nach diesem Wettkampf sind die Tabellenplätze 2 bis 4 punktgleich, der Unterschied zum Tabellenzweiten SGi Welzheim ist nur die Satzdifferenz von 2 Sätzen. Am nächsten Wettkampftag, der am 04. Dezember 2022 in Welzheim stattfindet, werden die Karten wieder neu gemischt und wir dürfen alle gespannt sein, welchen Tabellenplatz der SSV Steinheim dann belegen wird.

  

Das Mannschaftsbild zeigt die Schützen von links nach rechts: Markus Arbogast, Olaf Segschneider, Paul Wallner und Tim Moser.

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